Fußball-Landesliga

SC Obersprockhövel von Hombruch doch noch abgefangen

Adrian Wasilewski brachte den SC Obersprockhövel in der 81. Minute in Führung. Doch zum Sieg reichte das letztlich nicht.  Die Obersprockhöveler mussten sich am Ende mit einem Punkt begnügen. Foto:Manfred Sander.

Adrian Wasilewski brachte den SC Obersprockhövel in der 81. Minute in Führung. Doch zum Sieg reichte das letztlich nicht. Die Obersprockhöveler mussten sich am Ende mit einem Punkt begnügen. Foto:Manfred Sander.

Sprockhövel.   Das Führungstor für den SCO fällt im Spiel gegen den Hombrucher SV erst sehr spät. Doch den Gästen gelingt noch der Ausgleich.

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Kein Sieger im Duell der Verfolger. Die Partie SC Obersprockhövel gegen Hombrucher SV endete 1:1.

Es hätte so schön sein können: Nachdem die Gastgeber in den letzten Minuten deutlich den Druck erhöht hatten, kam Hombruch kaum noch aus der eigenen Hälfte. Und dann war es passiert: Adrian Wasilewski wurde im gegnerischen Strafraum zu Boden gebracht - und alles schaute auf Schiedsrichter Marcel Neuer. Der Bruder von Bayern-Torwart Manuel Neuer zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt.

Wasilewski verwandelt den Elfmeter sicher

Der Gefoulte selbst nahm sich die Kugel, trat an und schickte den Torwart in die falsche Ecke. Die Zuschauer brachen in Freude aus, und keiner hatte einen Zweifel daran, dass dies die Entscheidung war.

Doch die Euphorie sollte nicht lange anhalten. Denn die Hombrucher taten das, was sie schon während des ganzen Spiels getan hatten. Sie konterten. Dass sie sich aber in der 85. Minute so frei durchkombinieren konnten, war ein Schock für alle, die es mit dem SCO hielten. „Da machen wir komplett das Zentrum auf. Das ist bei diesem Spielstand völlig unverständlich“, sagte auch SCO-Trainer Patrick Knieps. Für den Ausgleich sorgte letztlich Tim Schrade. Keine Chance für Maurice Horn im Tor.

Knieps: „Wieder haben wir eine Flanke nicht verteidigt“

„Wieder verteidigen wir eine Flanke nicht. Wir sprechen das jede Woche neu an. Wenn das nicht langsam besser wird, könnte es eng werden“, so Knieps.

Besonders bitter war der Gegentreffer, weil die Grün-Schwarzen, vor allem in der zweiten Hälfte, die deutlich bessere Mannschaft waren. Sie hatten zumeist den Ball, viele Chancen gab es jedoch nicht, denn der Sportverein stand zumeist tief in der eigenen Hälfte und konzentrierte sich auf die Defensive. Und auch die meisten Konterversuche konnte der SC Obersprockhövel abfangen.

Gößere Spielanteile und mehr Chancen für den SCO

„Sie verteidigen und kontern gut. Aber das ist ekelhafter Fußball“, kommentierte Patrick Knieps die Spielweise des Konkurrenten. Daraus, dass ein Sieg für seine Mannschaft nicht nur berechtigt, sondern auch Pflicht gewesen wäre, machte der ehemalige Torwart keinen Hehl. „Wir hatten mehr Ballbesitz, mehr Spielanteile und mehr Chancen“, so Knieps. „Aber unabhängig davon, dass wir heute gegen den Dritten gespielt haben, können wir nie mit einem Punkt zufrieden sein. Daher haben wir heute zwei Punkte verloren“, so der Trainer der Grün-Schwarzen.

Obersprockhövel - Hombruch 1:1
Tore: 1:0 Adrian Wasilewski (81.), 1:1 Tim Schrade (85.).
SCO: Horn, Kulpmann, Jahnke (66. Özkan), Kost, Schrepping, Fabritz (55. Voshage), Ebbinghaus, Berbatovci, Gremme, Mack (75. Küpper), Wasilewski.

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