Fußball-Landesliga

SC Obersprockhövel lässt erneut zwei Punkte liegen

Max Steegmann (li.) brachte den SCO in Führung, 

Max Steegmann (li.) brachte den SCO in Führung, 

Foto: Biene Hagel

Sprockhövel.  Mit einer Enttäuschung ging das Fußball-Jahr 2018 für den SC Obersprockhövel zu Ende. Gegen Horsthausen gab es nur ein Unentschieden.

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Der SC Obersprockhövel erlitt am Sonntagnachmittag einen weiteren Rückschlag im Kampf um die Aufstiegsplätze. Gegen die abstiegsbedrohte SpVgg Horsthausen stand am Ende nur ein 2:2-Unentschieden, und der Ausgleich gelang den Gastgebern erst in der Schlussminute.

Obersprockhövels Trainer Patrick Knieps war nach dem Spiel richtig angefressen. „In der zweiten Halbzeit haben wir aufgehört, Fußball zu spielen. Die Einstellung hat völlig gefehlt“, so Knieps. „Die Winterpause kommt zur rechten Zeit. So einen Auftritt hinzulegen und nicht gegen Horsthausen zu gewinnen, war schon richtig frech.“

Harte Kritik von Trainer Patrick Knieps

In der ersten Hälfte lief zunächst einmal alles nach Plan. Der SCO kombinierte gut, spielte ruhig aus der Defensive heraus und hatte das Spiel im Griff. Und so verdienten sich die Gastgeber auch das 1:0 durch Maximilian Steegmann. Allerdings hielt die Führung nicht lange, da der SCO bei einer gegnerischen Ecke kurz vor der Pause überhaupt nicht aufpasste.

Im zweiten Abschnitt passierte auf Seiten der Gastgeber kaum noch etwas. Die Knieps-Elf ließ alles vermissen, was bei einem Spiel notwendig ist. Horsthausen bestrafte dies mit dem 1:2 in der 85. Minute. Der eingewechselte Raffaele Federico rettete in der Schlussminute noch den einen Punkt für den SCO. „Das Tor war mir aber eigentlich egal“, so Knieps. „Mit der Leistung hatten wir heute keinen Zähler verdient. Wir haben uns wieder nur auf unsere individuelle Qualität verlassen.“

Obersprockhövel - Horsthausen 2:2
Tore: 1:0 Maximilian Steegmann (38.), 1:1 (41.), 1:2 (85.), 2:2 Raffaele Federico (90.).
SCO: Horn, Kulpmann, Kost, Steegmann, Niedergethmann (67. Zebrowski), Fabritz, Berbatovci (76. Federico), T. Voshage (67. N. Jahnke), Monse, Gremme, Wasilewski.

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