Fußball Landesliga

SC Obersprockhövel kann mehr als nur Fußball spielen

Robert Wasilewski ist der Trainer des SC Obersprockhövel und hat die Tabellenspitze der Landesliga im Visier.

Robert Wasilewski ist der Trainer des SC Obersprockhövel und hat die Tabellenspitze der Landesliga im Visier.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Sprockhövel.  Gegen den Aufsteiger TSV Weißtal erwartet der Trainer des SC Obersprockhövel wieder einen Kampf. Sein Ziel formuliert er dagegen eindeutig.

Es könnte ein gutes Wochenende für den SC Obersprockhövel werden. Die Grünen haben die Chance, sich erstmal an die Tabellenspitze zu setzen. Dort rangiert derzeit noch RW Erlinghausen – punktgleich mit dem SCO. Doch die Konkurrenz spielt nicht, kann also vorerst verdrängt werden.

Um 15 Uhr geht’s am Schlagbaum gegen den TSV Weißtal los, es ist erneut ein Aufsteiger, der sich den Obersprockhövelern stellt. Die Bilanz ist ausgeglichen, die Gegner haben bewiesen, dass sie sich Siege erarbeiten können und selbst bei Niederlagen in der Lage sind, mitzuspielen und Tore zu schießen, etwa beim 3:6 gegen den BSV Menden oder vergangene Woche beim 3:4 gegen Langenholthausen. „Da haben sie Mentalität bewiesen und sind zurückgekommen, auch wenn es nicht gereicht hat“, ist SCO-Trainer Robert Wasilewski nicht entgangen.

SC Obersprockhövel ist auf Vierer- oder Fünferkette eingestellt

In der Defensive erwartet ihn und seine Mannschaft wohl entweder eine Vierer- oder Fünferkette, die zuletzt aufgeboten wurde. Bislang ist der SCO aber mit jeder Taktik der Gegner zurecht gekommen und hat noch nicht verloren – zuletzt im Kreispokalfinale gegen Oberligist TuS Ennepetal. Und selbst da war der SCO gut aufgestellt. „Wir haben mittlerweile auch gezeigt, dass wir nicht nur Fußball spielen können, sondern auch fighten, wenn nötig“, so Wasilewski. Er schätzt, dass es gegen Weißtal nötig ist, wieder den Kampf anzunehmen, um etwas Zählbares zu erreichen.

Bis auf den noch gesperrten Patrick Dytko sind alle Spieler einsatzbereit. Der Trainer wird wohl auf zwei oder drei Positionen rotieren, um denjenigen eine Chance zu geben, die bislang noch nicht so viele Einsatzminuten hatten. „Es hat gar nichts mit der Leistung zu tun, aber wir haben einen großen Kader“, erklärt Wasilewski. Für ihn zählt es, oben zu bleiben. Mit im Schnitt über drei Toren pro Spiel ist das auch eine Ansage an die Gäste. Und: „Wir wollen die Tabellenführung erobern“, betont der Trainer.

Mehr aktuelle Artikel aus dem Sport in Hattingen und Sprockhövel:


Alle Sportnachrichten und Bilder aus Hattingen und Sprockhövel finden Sie hier.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben