Reiten

S-Springer rücken den Reitsport in Sprockhövel in den Fokus

Beim Sommer-Reitturnier des ZRFV "Auf der Gethe" in Sprockhövel bildete das S-Springen am Sonntag den Höhepunkt.

Beim Sommer-Reitturnier des ZRFV "Auf der Gethe" in Sprockhövel bildete das S-Springen am Sonntag den Höhepunkt.

Foto: Kerstin Buchwieser / FUNKE Foto Services

Sprockhövel.   Beim Sommer-Reitturnier des ZRFV Auf der Gethe war viel los. Freizeit- bis Berufsreiter traten an. Und das Wetter hielt die Ausrichter auf Trab.

Gut gefüllt war die Reitanlage des Zucht-, Reit- und Fahrvereins (ZRFV) „Auf der Gethe“ am vergangenen Wochenende. Der Verein hatte sein Sommer-Reitturnier ausgetragen und damit nicht nur viele Teilnehmer, sondern auch viele Zuschauer auf die Anlage in Sprockhövel gelockt.

Drei Tage lang standen Prüfungen für Reiter vom Freizeit- bis in den Profibereich an. Rund 1400 Nennungen, also Meldungen für einen Start, gingen beim Verein ein. „Am Sonntag haben aufgrund des heißen Wetters noch ein paar Reiter abgesagt, aber viele sind angetreten“, erzählt Jana Bernd-Striebeck, die Sprecherin des Vereins. Mit den Kleinen ging es los, dort standen sogenannte WBO-Prüfungen an. Am ersten Tag waren daher viele Familien auf der Anlage.

Zwei Einsteigerpferde wurden verabschiedet

Führzüge standen auf dem Programm, dabei werden Kinder auf Ponys geführt und erledigen auf dem Platz Übungen. „Die Kinder haben ihre Pferde dafür geschmückt und sich viel Mühe gegeben“, erzählt Bärbel Bernd-Striebeck, die Geschäftsführerin des ZRFV.

Besonders herzlich wurde es, als mit den Haflingern Hennes und Fideliu zwei über 30 Jahre alte Pferde verabschiedet wurden. „Sie haben treue Dienste geleistet, viele Kinder haben auf ihnen Reiten gelernt, sie waren sehr beliebt“, erzählt Jana Bärbel Striebeck. Nun gehen die beiden, die beim Turnier noch an Dressuren beteiligt waren, in Rente. Dressuren gab für die Jüngeren noch in der E- und L-Klasse, ehe sich die Erwachsenen ab Samstagabend mit der M-Klasse anschlossen, darunter auch Berufsreiter.

Reitstallbetreiber bewässert die Anlage

Bei den heißen Temperaturen am Sonntag bewässerte der Reitstallbetreiber Georg Dölger immer wieder die beiden Hallen und den Springplatz, 27 Wassertonnen und 150 Kubikmeter vergoss er. „Das ist wichtig für die Pferde und für den Untergrund, der bei dem Wind schnell getrocknet ist“, erklärt Bärbel Bernd-Striebeck. Sie selbst hatte am Versorgungsstand viel zu tun, rund 60 Ehrenamtliche stemmten den Aufwand rund um das Turnier.

Dessen Höhepunkt war am Sonntag das Springen in der S-Klasse, wo professionelle Reiter an den Start gingen und die höheren Hindernisse meisterten. Das lockte die Zuschauer, an allen Tagen zusammen waren es nach Schätzungen der Ausrichter rund 1800. Gewonnen hat das S-Springen am Ende Andreas Kleine aus Albringhausen.

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