Handball Kreisliga

Ruhrbogen will die zweite Chance nutzen

Mirko Kleinjohann und der Ruhrbogen erwischten einen guten Start in die Kreisliga-Saison, doch in der Rückrunde fuhren die Hattinger nur noch wenige Siege ein.

Mirko Kleinjohann und der Ruhrbogen erwischten einen guten Start in die Kreisliga-Saison, doch in der Rückrunde fuhren die Hattinger nur noch wenige Siege ein.

Foto: Biene Hagel / Biene Hagel/Funke Foto Services

Hattingen.  Mit Glück und Geduld haben die Blau-Gelben den Klassenerhalt doch noch erreicht. In der neuen Saison wollen sie aus ihren Fehlern lernen.

Die vergangenen Wochen waren nervenaufreibend für den Handball-Kreisligisten Ruhrbogen Hattingen. Lange stand auf der Kippe, ob die Mannschaft von Trainer Andreas Trompeter wieder in der Kreisliga antreten wird oder ob sie in der 1. Kreisklasse einen Neuaufbau starten muss.

Das lange Warten hat ein Ende

Ohne selbst Einfluss zu nehmen, mussten die Hattinger zugucken, welche Mannschaft in den Relegationsspielen der höheren Ligen die Klasse hält, und welche absteigt. „Nach vier Wochen des Wartens haben wir erfahren, dass wir in der Kreisliga bleiben. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagte Trompeter, der seine Kritik am Handballverband erneuerte. „Herbede hat zum Beispiel zwei Relegationsspiele bestritten, die überhaupt keine Rolle spielen. So kann es ja nicht weitergehen.“

Die Deckung ist zu löchrig

Die Schuld an der doch schwachen Rückrunde seines Team, die fast eben zum Abstieg geführt hätte, sucht der Trainer aber nicht bei anderen. „Wir waren einfach nicht konstant genug, die Deckung war nicht mehr so stabil wie im Aufstiegsjahr, aber das hatte seine Gründe.“

Die Saisonvorbereitung hat schon begonnen

Der Blick der Blau-Gelben richtet sich aber nun nach vorne. Der Horror der vergangen Wochen sei abgehakt und die Konzentration gelte nun vollständig der schon begonnen Saisonvorbereitung, so Trompeter. „Die Jungs geben im Training richtig Gas“, erklärt der Trainer. „Wir haben einiges vor in der kommenden Saison. Die Abwehr muss wieder besser stehen, da üben wir auch gerade eine zweite Variante ein und wir legen den Fokus auf das Spielerische.“

Der Kader wird vergrößert

Drei neue Spieler hat der Ruhrbogen verpflichtet. Anselm Heinz ist dabei der erfahrenste Zugang. Heinz lief schon in der Bezirksliga auf und spielte auch schon unter Trompeter bei der DJK Welper. Er ist für die halb-linke Position vorgesehen. Dazu haben zwei ehemalige Jugendspieler der DJK Märkisch Hattingen das Training aufgenommen.

Ruhrbogen besiegt einen Bezirksligisten

Das erste Testspiel haben die Hattinger auch schon hinter sich gebracht. Am Dienstagabend besiegten sie den Bezirksligisten TuS Bommern II mit 34:28. „Das sah schon richtig gut aus“, sagt Trompeter. „Das war ein ganz anderes Handballspiel als noch vor ein paar Wochen. Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg Und ich traue uns in der kommenden Spielzeit einiges zu.“

Trainingslager und Testspiele für den Feinschliff

Bis zum 13. Juli arbeitet der Ruhrbogen noch an den Grundlagen für die neue Saison, dann steht eine drei-wöchige Pause an, ehe Trompeter den Feinschliff ansetzt. Zu diesem Zweck ist auch ein mehrtägiges Trainingslager geplant.

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