Fußball-Landesliga

Remis für SCO: Wasilewski stinksauer nach Spiel in Hombruch

SCO-Trainer Robert Wasilewski war nach dem Spiel in Hombruch nicht allerbester Laune. Für seine Mannschaft bestand am Ostermontag die Möglichkeit, auf Platz eins vorzurücken. 

SCO-Trainer Robert Wasilewski war nach dem Spiel in Hombruch nicht allerbester Laune. Für seine Mannschaft bestand am Ostermontag die Möglichkeit, auf Platz eins vorzurücken. 

Foto: Fischer

Sprockhövel.   Der SCO spielt 2:2 in Hombruch und kann das Remis von Spitzenreiter Frohlinde nicht nutzen. Fehlentscheidungen bringen den Trainer auf 180.

Eigentlich ist Robert Wasilewski ein sehr besonnener und ruhiger Trainer, aber nach dem 2:2-Unentschieden seines SC Obersprockhövel beim Hombrucher SV war der Übungsleiter vor Wut auf 180. Aber es war nicht die Leistung seiner Mannschaft, die Wasilewski auf die Palme brachte, sondern die Entscheidungen des Schiedsrichters. Umso bitterer ist das Unentschieden, weil auch der FC Frohlinde nur 2:2 spielte. Dabei hatte es für den SCO am Gründonnerstag nach dem klaren Sieg gegen Resse noch so gut ausgesehen.

Wasilewski: „Ich wäre fast geplatzt“

„Ich bin wirklich der Letzte, der sich über Schiedsrichterentscheidungen aufregt, aber so etwas wie heute habe ich wirklich noch nie gesehen. Ich wäre während des Spiels beinahe geplatzt“, so Robert Wasilewski, der auch nach der Partie immer noch völlig aufgebracht war. Aber der Reihe nach.

In den ersten 20 Minuten dominierte der SCO das Geschehen und hätte durch Nico Jahnke auch in Führung gehen können, der vergab aber völlig freistehend. Fast eine halbe Stunde war gespielt, als der Schiedsrichter das erste Mal auf den Punkt zeigte.

Erster Elfmeter in der 20. Spielminute

Ein Hombrucher Angreifer stolperte im Strafraum, und Raimund Büth verwandelte den Strafstoß für die Gastgeber zum 1:0. Der SCO berappelte sich aber recht schnell und kam nach einem schönen Pass auf Moritz Schrepping zum verdienten Ausgleich. Das Unentschieden hielt aber nur ganze zwei Minuten, denn in der 41. Minute entschied der Schiedsrichter schon wieder auf Elfmeter für die Dortmunder. „Das war nie im Leben ein Foul. Da hat sich der Stürmer richtig schön fallen lassen“, ärgerte sich Wasilewski.

Foul an Moritz Schrepping im Strafraum

Mit einer knappen Führung für die Dortmunder ging es also in die Pause. Und etwa zehn Minuten nach Wiederbeginn gab es erneut Strafstoß, diesmal allerdings für Obersprockhövel. Moritz Schrepping ging mit Tempo in den Strafraum und wurde gelegt; diesmal also eine klare Angelegenheit. Adrian Wasilewski trat an und verwandelte sicher.

Der Trainer lobt seine Mannschaft

Und nur kurze Zeit später hätte Wasilewski zum Helden avancieren können, ließ aber die Riesenchance zum 3:2 für den SCO liegen. Stattdessen gab es ein paar Minuten später Gelb-Rot für Wasilewski. „Die erste Gelbe Karte war schon ein Witz, und in dieser Situation hätte es eigentlich Freistoß für uns geben müssen“, so Robert Wasilewski. „Aber ich muss meiner Mannschaft wirklich ein Kompliment machen, wie sie diese Entscheidungen weggesteckt und in den letzten zwanzig Minuten in Unterzahl agiert hat.“

Hombrucher SV - SC Obersprockhövel 2:2

Tore: 1:0 (28.), 1:1 Moritz Schrepping (39.), 2:1 (41.), 2:2 Adrian Wasilewski (56.).

SC Obersprockhövel: Horn, Kulpmann (61. Niedergehtmann), Jahnke, Kost, Berbatovci (87. Zebrowski), Schrepping, Fabritz, T. Voshage (46. Diaby), Monse, Gremme, Wasilewski.

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