Fußball Oberliga

Kein Ausverkauf: Niederwenigern dementiert Wechselgerüchte

Die Sportfreunde zeichnet ein starker Teamgeist aus – durch reihenweise Niederlagen wird der aktuell aber sehr auf die Probe gestellt. Mit nur einem Punkt sind die Sportfreunde Letzter.

Die Sportfreunde zeichnet ein starker Teamgeist aus – durch reihenweise Niederlagen wird der aktuell aber sehr auf die Probe gestellt. Mit nur einem Punkt sind die Sportfreunde Letzter.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Die SF Niederwenigern widersprechen Gerüchten, dass einige Spieler vor dem Absprung stehen – vielmehr wollen sich die Wennischen verstärken.

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Sportlich läuft es für die Sportfreunde Niederwenigern so schlecht wie noch nie. Lediglich einen Punkt hat die Oberliga-Mannschaft in der Hinrunde gesammelt. Deshalb sind im Umfeld der Wennischen Gerüchte aufgekommen. Sie besagen, dass einige Spieler vor dem Absprung stehen. Die Sportfreunde dementieren dies und haben einen Plan.

„Wir haben auch davon gehört, aber da ist nichts dran“, betont Manfred Lümmer, Abteilungsleiter der Sportfreunde. Dem Verein sind offenbar konkrete Namen genannt worden, weshalb er die genannten Spieler mit den Gerüchten konfrontiert hat.

Kader ist vertraglich an Niederwenigern gebunden

„Wir sind dem nachgegangen und die Spieler haben uns bestätigt, dass die Gerüchte nicht stimmen“, erzählt Lümmer. Der Sportliche Leiter, Christopher Weusthoff, sei zurzeit dabei, Gespräche zu führen. Das, was der Verein immer zum Jahresende macht.

Dem Verein sei bekannt, dass Spieler immer mal wieder angesprochen werden. „Genauso oft, wie uns Spieler angeboten werden, sprechen andere Vereine auch unsere Spieler an“, verrät Lümmer. Dies gehöre gewissermaßen zum Fußballgeschäft dazu. Den aktuellen Kader haben die Wennischen allerdings vertraglich an sich gebunden.

„Die Jungs sind nach wie vor engagiert dabei, sie wollen mehr als nur den einen Punkt“, sagt Lümmer. Alle haben damit gerechnet, dass es in der Oberliga schwer werden würde. Nur nicht, dass es so schwer wird.

Der Trainer steht nicht zur Debatte

„In der vergangenen Saison haben wir genau den Erfolg strapaziert, der uns jetzt fehlt“, denkt Lümmer, dem der Wille in den Spielen mit einigen unglücklichen Toren in der Schlussphase nicht entgeht.

Trainer Jürgen Margref spricht zudem immer davon, wie gut die Stimmung trotz der sportlichen Misere sei. Und der Trainer selbst steht aktuell auch nicht zur Debatte, sagt Lümmer.

„Wir vergessen nicht, was er die vergangenen 15 Jahre für den Verein geleistet hat“, so der Abteilungsleiter. Auch mit Margref soll es bezüglich der Rückrunde und der neuen Saison Gespräche in der Winterpause geben.

In der Offensive drückt die Wennischen der Schuh

Die Winterpause soll ohnehin dazu genutzt werden, eine Bilanz zu ziehen. Der Trainer kündigte bereits an, mit den Spielern über ihre Leistung in der Hinserie sprechen zu wollen. Außerdem erhoffen sich die Wennischen, dass sie in der Offensive noch einmal zulegen können.

„Daran fehlt es uns aktuell“, gibt Lümmer zu. Simon Bukowski ist nun zumindest wieder im Training, dazu wird ab Januar Rückkehrer Dominik Enz spielberechtigt sein, so wie der Neuzugang Kento Wakamiya. Sie springen auf den Zug auf und sollen mit dafür sorgen, dass sportlich besser läuft.

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