Kommentar

Ganz fairer Sport beim Ligaspiel der TSG Sprockhövel

Hendrik Steimann ist Sportredakteur der WAZ Hattingen und Sprockhövel.

Hendrik Steimann ist Sportredakteur der WAZ Hattingen und Sprockhövel.

Foto: FUNKE GRAFIK NRW

Hattingen.  Als sich zwei Spieler der TSG Sprockhövel in der Oberliga-Partie gegen den 1. FC Kaan-Marienborn verletzten, bekamen sie überraschend Hilfe.

Es gibt diese Momente, da rückt jegliche Rivalität im Sport plötzlich in den Hintergrund. So geschehen ist es am Sonntag gleich zweimal im Ligaspiel der TSG Sprockhövel gegen den 1. FC Kaan-Marienborn. Der gegnerische Verein half zwei TSG-Spielern, als sie sich verletzten.

Erst traf es Alperen Sahin, der ausgewechselt wurde und seinen Kopf nicht bewegen konnte, der Nacken war blockiert. Die medizinische Kraft der Gäste aus Siegen kümmerte sich um den Spieler – auf der gegnerischen Bank. Er fühlte am Nacken und gab dem Offensivspieler noch Tipps mit auf den Weg, was er nach dem Spiel gegen die Beschwerden machen könne.

Fachkraft der Gegner eilt zur Behandlung mit auf den Platz

Später stieß Luca Hauswerth mit dem Kopf seines Gegenspielers in einem Luftduell zusammen und ging mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Nicht nur die TSG-Verantwortlichen eilten zu ihm, als der Schiedsrichter die Freigabe erteilte, sondern wiederum der Experte der Gäste. Er behandelte den TSG-Fußballer mit auf dem Rasen. Das ist ganz fairer Sport!

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