Handball Bezirksliga

DJK Westfalia Welper muss auf Manuel Maerz verzichten

Welpers Handballer Manuel Maerz hat sich einen Finger gebrochen und fällt längere Zeit aus.

Welpers Handballer Manuel Maerz hat sich einen Finger gebrochen und fällt längere Zeit aus.

Foto: Manfred Sander / Funke Foto Services

Hattingen.  Der Routinier der Handballer hat sich einen Finger gebrochen und kann bis Jahresende nicht spielen. Er ist laut Trainer Wolf nicht zu ersetzen.

Nach dem Auftakt nach Maß im spannenden Nachbarschaftsduell beim TuS Bommern II mit dem erlösenden Tor zum 24:23 von Nils Pradtke beim allerletzten Freiwurf nach der Schlusssirene steht für die Sieben von Michael Wolf am Samstag das erste Heimspiel an. Gegner ist die Mannschaft des FC Schalke 04 II. Anwurf um 19.30 Uhr.

Im Gegensatz zur DJK hatte der kommende Gegner in der vergangenen Woche nichts zu feiern. Der S04 startete mit einer 31:35-Heimniederlage gegen den ETG Recklinghausen. „Die Zweitvertretungen in der Liga sind zu Beginn einer Saison immer eine Wundertüte. Da wird in den ersten zwei Wochen noch kräftig hin- und hergeschoben“, so Michael Wolf, der hofft, dass Schalke nicht allzu viele Spieler des Oberliga-Kaders mit an Bord hat.

Am Abwehrverhalten und schnellem Umschaltspiel gearbeitet

Aber die Wolf-Sieben sollte sich besser auf sich selbst konzentrieren, denn trotz des Sieges war in Bommern noch nicht alles Gold, was glänzt. „Das war noch nicht das Non-Plus-Ultra. Wir haben zwar einiges richtig, aber auch noch sehr vieles falsch gemacht“, tritt der Coach etwas auf die Euphoriebremse. Und diese Fehler will Wolf durch harte Trainingsarbeit schnellstmöglich korrigieren. So wurde vor allem am Eins-gegen-eins im Abwehrverhalten und schnellerem Umschaltspiel gearbeitet.

In diesem Jahr nicht mehr mitwirken kann Manuel Maerz, der in der zweiten Mannschaft ausgeholfen und sich einen Finger gebrochen hatte. „Manuel kann man nicht ersetzen. Wenn er zum Ende der vergangenen Saison nicht gewesen wäre, würden wir jetzt nicht mehr in der Bezirksliga spielen“, weiß Wolf. „Er ist eine Integrationsfigur auf und neben dem Platz. Er wird uns sehr fehlen“, so Wolf, der ansonsten den kompletten Kader zusammen hat.

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