Handball Bezirksliga

DJK Welper: Wolf nimmt nach Niederlage Spieler in Schutz

Westfalia-Trainer Michael Wolf hat die jungen Handballer der Welperaner in Schutz genommen.

Westfalia-Trainer Michael Wolf hat die jungen Handballer der Welperaner in Schutz genommen.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Gegen den Tabellenzweiten halten die Hattinger gut mit, lassen sich dann aber taktisch überrumpeln. Es gibt Anfeindungen aus dem eigenen Anhang.

Die DJK Westfalia Welper hat zu Hause erneut gegen ein Spitzenteam verloren. Nach dem 28:29 gegen den HSC Haltern-Sythen II unterlag das Team von Trainer Michael Wolf auch gegen den neuen Tabellenführer HTV Recklinghausen mit 26:30.

Im Lager der Jugendkraftler sollte man schnellstmöglich alle Kräfte bündeln, um nicht doch noch in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. Die Hausherren kamen recht gut in die Begegnung und führten zwischenzeitlich mit 12:9. Dann griffen die Recklinghäuser in die Trickkiste, nahmen bei ihren Angriffen den Torwart heraus und einen siebten Feldspieler hinein. Diese Maßnahme sorgte für reichlich Verwirrung in den Reihen der Gastgeber. Prompt wurde aus dem schönen Vorsprung ein 13:16-Halbzeitrückstand.

DJK Westfalia Welper schlägt zu selten Kapital

Nach der Pause wurde es aber phasenweise besser. Die Welperaner eroberten oftmals frühzeitig den Ball, waren an diesem Sonntagabend aber trotz des häufig leerstehenden Tores nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen. Der HTV war einfach zu routiniert, um gegen die immer nervöser werdende Westfalia noch in Gefahr zu geraten.

„Diesmal waren es leider unsere jungen Spieler, die dem Druck nicht gewachsen waren. Das muss man ihnen aber auch zugestehen. Sie haben uns schon so viel Freude bereitet, da darf das auch mal passieren. Nicht passieren darf es aber, dass die Jungs dafür von den eigenen Fans während des Spiels durch völlig unnötige Zwischenrufe weiter verunsichert werden. Das geht doch überhaupt nicht“, ereiferte sich Welpers Trainer Michael Wolf nach der Partie und nahm seine Schützlinge gegen die Kritik aus der eigenen Anhängerschaft ausdrücklich in Schutz.

DJK Westfalia Welper – HTV Recklinghausen 26:30

„Spielfilm“: 1:0, 3:3, 8:8, 12:9, 13:16 (Hz.), 16:21, 19:23, 22:27, 25:28, 26:30

DJK: Büttner, Moog; Lask (7/4), Decker (5), Schotte, Sponagel-Becker, Propp, Muckenhaupt (5), Funke (1), Pradtke (6), Gebel (2).

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