Jugendhandball

DJK Welper qualifiziert sich für die Oberliga

Unbändige Freude: Erstmals in der Vereinshistorie wird eine Mannschaft der DJK Westfalia Welper in der Oberliga auf Punktejagd gehen. Die C-Jugend schaffte die Qualifikation beim Turnier in Enningerloh. 

Unbändige Freude: Erstmals in der Vereinshistorie wird eine Mannschaft der DJK Westfalia Welper in der Oberliga auf Punktejagd gehen. Die C-Jugend schaffte die Qualifikation beim Turnier in Enningerloh. 

Foto: DJK Welper

Hattingen.  Die C-Jugend der Westfalia spielt sich in einen Rausch und schreibt Vereinsgeschichte. Die B-Junioren schaffen den Sprung in die Bezirksliga.

Die Freude kannte keine Grenzen mehr. Die C-Jugendhandballer der DJK Westfalia Welper schmissen ihre Fäuste Richtung Himmel, hüpften auf dem Hallenboden auf und ab und skandierten lautstark „Oberliga, Oberliga“. Im letzten Spiel des Qualifikationsturniers in Enningerloh machten sie den Aufstieg in die Oberliga perfekt. 12:7 besiegten die Welperaner den hoch-gehandelten HTV Hemer.

Begeisterter Trainer

„Es ist unbeschreiblich, was wir hier im letzten Spiel abgeliefert haben. Da stimmte einfach alles. Spielerische Klasse, Kampfgeist und Teamwork“, sagte Welpers Trainer Dennis Galbas.

Westfalia bewahrt die Ruhe

Schnell führte die DJK gegen Hemer mit fünf Toren. Der HTV kam zwar noch einmal auf zwei Treffer heran, doch die Welperaner ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, und brachten das Spiel souverän über die Bühne.

Holpriger Turnierbeginn

So toll wie das Turnier endete, begann es aus DJK-Sicht allerdings nicht. Das erste Spiel verloren die Welperaner recht deutlich mit 9:15 gegen die Gastgeber. „Da haben wir einfach nicht ins Spiel gefunden“, so Galbas. „Nun waren wir gefordert die restlichen drei Partien zu gewinnen, um das große Ziel Oberliga zu realisieren“, erklärte der Coach.

Unbändiger Wille zahlt sich aus

Ungefährdet besiegte die DJK zunächst die SG TuRa Halden-Herbeck und dann auch die HSG Annen-Rüdinghausen. „Vor dem letzten Spiel haben wir uns noch einmal eingeschworen. Es ging nur darum, welches Teams den Sieg mehr wollen würde“, sagte Galbas. Und die Welperaner wollten unbedingt und brannten ein Feuerwerk ab. „Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs“, so Galbas.

Wechselbad der Gefühle

Auch für die B-Jugendlichen stand das entscheidende Qualifikationsturnier an. Die DJK Welper machte es spannend, lag im entscheidenden Spiel zur Pause recht deutlich gegen den SV Westerholt zurück, doch in der Endphase der Partie drehte die Mannschaft von Trainer Thiemo Wanders doch noch das Spiel und qualifizierte sich so für die Bezirksliga in der kommenden Spielzeit. Auch die A-Jugend der DJK wird in der Bezirksliga spielen.

Angeschlagenes Nervenkostüm des Trainerteams

„Da haben die Jungs ganz schön mit den Nerven des Trainerteams gespielt“, sagte Wanders, der sich aber wohl schon an das Wechselbad der Gefühle gewöhnt haben dürfte. Im ersten Quali-Turnier scheiterte die DJK ja nur ganz knapp im Siebenmeterwerfen.

Die Tordifferenz entscheidet

In der Endabrechnung ging es zwischen dem HSV Herbede, der DJK Welper und Rauxel-Schwerin nur um das Torverhältnis der direkten Duelle, da alle drei Teams gegen Recklinghausen und Westerholt gewannen. Und da die Herbeder, die die DJK im ersten Spiel besiegten, aber gegen Rauxel-Schwerin unter die Räder kamen, erreichten die Welperaner den zweiten Platz in der Gruppe und das reichte für den Sprung in die Bezirksliga.

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