Fussball Kreisliga A

Disziplinlosigkeit ist nicht zu entschuldigen

Cahit Akkan war nach dem Spielabbruch in Bommern enttäuscht von seiner Mannschaft – aber auch die Schiedsrichterleistung gefiel ihm nicht.

Cahit Akkan war nach dem Spielabbruch in Bommern enttäuscht von seiner Mannschaft – aber auch die Schiedsrichterleistung gefiel ihm nicht.

Foto: Biene Hagel

Drei Fragen an Cahit Akkan nach dem Spielabbruch des FC Sandzak in Bommern mit drei Platzverweisen.

Schon nach einer guten Stunde war die A-Liga-Partie des FC Sandzak Hattingenbeim SV Bommern II beendet – Sandzak lag 0:7 hinten und war nicht mehr spielfähig. FCS-Trainer Cahit Akkan schildert, wie es dazu kam.

1 Herr Akkan, wie kam es aus Ihrer Sicht zum Spielabbruch?

Das Spiel ist ja schon früh unglücklich für uns gelaufen. Wir lagen zur Pause mit 0:3 hinten, kurz nach der Pause haben wir durch einen Elfmeter das 0:4 bekommen, Eldin Beganovic hat sich beschwert, und der Schiedsrichter hat ihm die Gelb-Rote Karte gezeigt. Daraufhin hat sich unser Kapitän Elvir Beganovic über die dumme Aktion von seinem Bruder aufgeregt und ihn dabei wohl auch beleidigt.

Der Schiedsrichter hat es so verstanden, dass Elvir ihn beleidigt hat und hat ihm Rot gezeigt. Daraufhin haben sich die Emotionen immer mehr hochgeschaukelt. Auch wegen Verletzungen hatten wir dann irgendwann nur noch fünf Feldspieler auf

dem Platz, weiterzuspielen hätte da keinen Sinn ergeben.

2 Bei wem sehen Sie die Schuld für die Platzverweise und den Spielabbruch?

Wir sind natürlich selber schuld. Diese Disziplinlosigkeit ist nicht zu entschuldigen. Mit etwas Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters hätte es aber auch nicht so weit kommen müssen, wir waren mit dem Elfmeter und dem 0:4 ja eigentlich schon genug bestraft. Dennoch müssen wir uns auch in solchen Situation besser im Griff haben.

3 Wie geht es jetzt weiter?

Ich werde mit dem Vorstand sprechen und auch mit der Mannschaft. So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Unser Verhalten muss sich ändern, denn so macht das keinen Spaß. Es gilt jetzt, die Scherben aufzusammeln. Wir müssen jetzt mit den Sperren leben, für das nächste Spiel wird es schwierig.

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