Fußball Oberliga

Die TSG Sprockhövel verliert unglücklich auf Schalke

Die TSG Sprockhövel und die U23 des FC Schalke 04 trafen sich zuletzt in der Regionalliga. Zusammen stiegen sie in die Oberliga ab. Das nächste Wiedersehen ist für den 27. Mai terminiert. Dann findet das Rückspiel statt.

Die TSG Sprockhövel und die U23 des FC Schalke 04 trafen sich zuletzt in der Regionalliga. Zusammen stiegen sie in die Oberliga ab. Das nächste Wiedersehen ist für den 27. Mai terminiert. Dann findet das Rückspiel statt.

Foto: Winfried Labus

Sprockhövel.   Das Nachholspiel bei der U23 des FC Schalke 04 endet mit 0:2. Lange hält die Defensive der TSG stand, erst in der Schlussphase fallen die Tore

Die TSG Sprockhövel hat das Nachholspiel am Mittwochabend gegen die U23 des FC Schalke 04 knapp und vor allem unglücklich mit 0:2 verloren.

Die Sprockhöveler gingen mit großem Selbstvertrauen ins Spiel, das hatte sich die Mannschaft von Trainer Andrius Balaika mit dem 6:1-Erfolg über Gütersloh ja auch hart erarbeitet. So offensiv wie am vergangenen Sonntag ließ Balaika seine Mannschaft aber verständlicherweise nicht spielen. Schalke war gezwungen das Spiel zu machen, immerhin wollten die Gelsenkirchener ihre Minichance auf den Aufstieg bewahren. Die TSG begann recht defensiv, die vorderste Sprockhöveler Reihe mit John Anton Buceto und Max Claus griff bei Schalker Ballbesitz meist erst in der eigenen Hälfte an. Im letzten Drittel hatten die Schalker also nur ganz wenig Raum zu kombinieren und so passierte in der Anfangsphase nur wenig.

Schalke gibt Elfmeter fahrlässig her

Die erste richtig aufregende Aktion geschah in Minute 37. Die Gastgeber spielten schnell und kurz durch das Zentrum und steckten dann zu ihrem Stürmer Muhamed Alawie im Sechzehner durch. Als er quer legen wollte, berührte ihn der herauseilende TSG-Keeper Tim Michels und die Schiedsrichterin entschied sofort auf Strafstoß. Alawie nahm sich die Kugel und legte sie auf den Elfmeterpunkt. Er lief an, stoppte kurz vor seinem Abschluss ab und schob die Kugel dann ein. Doch der Treffer zählte nicht, das Abstoppen vor dem Schuss ist nicht erlaubt und die Schiedsrichterin gab Alawie wegen unsportlichen Verhaltens die Gelbe Karte und die TSG erhielt einen Freistoß. In der Situation hatten die Sprockhöveler das Glück auf ihrer Seite. Auf diese Art vergibt ein Schütze ja nicht allzu häufig diese große Chance. Mit 0:0 ging es dann in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang passierte nur wenig in den Strafräumen. In der 49. Minute hatten die Schalker Pech, als Marius Schley nach einer Ecke nur die Latte traf. Ansonsten blieb vieles nur Stückwerk. Ungenauigkeiten und Fehler im Passspiel prägten das Geschehen, die Gastgeber hatten mehr vom Spiel, aber sie schoben die Kugel häufig nur uninspiriert durch die eigenen Reihen, das Tempo fehlte vollends. Schalkes Arnold Budimbu versuchte es zwar ab und an im Alleingang, aber spätestens beim dritten Sprockhöveler endeten seine Versuche.

In der Schlussphase erhöhte der S04 noch einmal den Druck und erzielte dann etwas glücklich das 1:0. Sandro Plechaty traf nach einer Hereingabe von der linken Seite. Kurz danach entschied Benedict Zahn mit einem Schuss vom Sechzehner die Partie.

FC Schalke 04 II - TSG Sprockhövel 2:0
Tore: 1:0 Sandro Plechaty (86.), 2:0 Benedict Zahn (87).
Schalke: Ahlers, Bitter, Carls, Alawie (59. Miftari), Budimbu, Plechaty, Schley, Ciganiks (90. Bohnert), Zahn, Heiserholt (80. Faletar) , Karakas.
Sprockhövel:Michels, Budde, Coemez, Oberdorf, Ramaj, Dytko (80. Kadiu), Dudda, Buceto, Gremme, Claus (87. Bukowski), Wasilewski.

Schiedsrichterin: Marina Wozniak.

Die Planungen für die neue Saison schreiten indes bei der TSG Sprockhövel weiter voran. Die TSG hat vier weitere Spieler verpflichtet. Dlyar Musa kommt vom TuS Ennepetal zu den Sprockhövelern, Bruno Staudt wechselt von Concordia Wiemelhausen zur TSG, und mit Luca Hauswerth und Felix Casalino kehren zwei ehemalige A-Jugendspieler an den Baumhof zurück. Die Neuverpflichtungen sollen die Lücken schließen, die die bisherigen Abgänge hinterlassen. Dlyar Musa ist als Linksverteidiger eingeplant, Bruno Staudt spielt auf der Torhüterposition, Luca Hauswerth fühlt sich im defensiven Mittelfeld am wohlsten und Felix Casalino soll im Sturm für Tore sorgen.

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