Fußball Landesliga

Die SG Welper ist auf der Suche nach der Leichtigkeit

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Jan Oberhagemann und die SG Welper befinden sich aktuell in einer ungewohnten Situation in der Fußball-Landesliga.

Jan Oberhagemann und die SG Welper befinden sich aktuell in einer ungewohnten Situation in der Fußball-Landesliga.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Die bisherige Saison verlief für die SG Welper enttäuschend. Gegen den Hombrucher SV 09/72 soll endlich der berühmte Knoten platzen.

Bei der SG Welper läuft momentan nur wenig zusammen. Die Elf von Trainer Seung-Man-Hong hängt nach den ersten Partien in der unteren Tabellenregion fest. Mit einem Sieg am Sonntag um 15.30 Uhr beim Vierten Hombrucher SV rechnen derzeit nur Optimisten.

Im Vorfeld der Partie möchte Trainer Seung-Man Hong die richtigen Schlüsse aus der 1:5-Heimniederlage gegen Tabellenführer Türkspor Dortmund ziehen: „Türkspor hat extrem zielstrebig nach vorne gespielt und wenig Wert auf Ballbesitz gelegt. Diese Einstellung würde ich mir auch von meinen Spielern wünschen.“

Die aktuelle Lage ist für den Landesligisten ungewohnt. Schließlich war man bis zum Abbruch der vergangenen Saison das Team mit den zweitmeisten Treffern (23 in acht Partien). „Unsere Stärke war immer das Offensivspiel. Diese Selbstverständlichkeit scheint so ein wenig abgerissen zu sein.“ Nun wächst der Druck von Spieltag zu Spieltag.

SG Welper hält trotz der Ergebnis-Flaute die Stimmung oben

Positiv stimmt Hong der Charakter seiner Elf: „Es hört sich vielleicht komisch an, aber die Stimmung in der Mannschaft ist weiterhin gut. Niemand lässt hier die Köpfe hängen oder macht dem anderen Vorwürfe. Dieser Zusammenhalt hat das Team immer ausgezeichnet.“

Trotzdem sei jedem bewusst, „dass der Knoten mal irgendwann platzen muss“. Das Potenzial für einen Befreiungsschlag sei vorhanden: „Noch sind wir entspannt. Aber wir wissen auch, dass wir langsam mal punkten müssen.“

Entspannt sei auch das Verhältnis zur Vereinsführung. „Der Einzige, der manchmal etwas griesgrämig ist, bin sich selber“, sagt Hong. Um den Konten zum Platzen zu bringen, müsse die Mannschaft den Kampf noch stärker annehmen: „Wir dürfen uns nicht nur auf unsere zweifellos vorhandenen spielerischen Qualitäten verlassen.“

Freuen darf sich Hong über einen Rückkehrer: Im Spiel gegen Hombruch kann er wieder auf Abwehrspieler Frederic Krawinkel zurückgreifen, der zuletzt urlaubsbedingt fehlte.

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