Fußball Kreisliga A

Der TuS Hasslinghausen plant den nächsten Schritt

Immer voll bei der Sache: Felix Schubert (links)

Immer voll bei der Sache: Felix Schubert (links)

Foto: Michael Scheuermann

Sprockhövel.   Der neue Trainer Jürgen Leifels soll mit variablen Fußball die Entwicklung beim TuS fortsetzen. Die sechs Zugänge heben das Durchschnittsalter an

Langsam, aber stetig ist die Entwicklung des Fußball-A-Kreisligisten TuS Hasslinghausen in den vergangenen Jahren. Im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg landete der TuS auf Rang 14, in der vergangenen Spielzeit reichte es für Platz zwölf. In der kommenden Saison soll es wieder ein bisschen weiter nach oben gehen

Die Zugänge

Punktuell und mit einem klaren Plan haben sich die Hasslinghausener im Sommer verstärkt. Die mit Abstand jüngste Mannschaft in der abgelaufenen Spielzeit sollte mit ein paar erfahrenen Spielern versehen werden, und vor allem in der Defensive sahen die Verantwortlichen Handlungsbedarf. Asim Alkan (SV Ararat Gevelsberg) und André Ferrinho da Silva (TuS Esborn) sind gekommen, um die Abwehr zu stabilisieren. „Ferrinho da Silva ist unser Königstransfer“, sagt Teammanager und Co-Trainer Christian Parlow über seinen neuen Abwehrchef. „Er hatte auch Angebote aus höheren Ligen, aber unser Gesamtpaket hat ihn überzeugt.“ Für das Mittelfeld und den Angriff haben sich außerdem noch Pascal Graminsky (SSV Hagen), Apo Chaoui (Al-Sediq Hagen), Mounir Sallami (TuS Esborn) und Kevin Voß (SC Obersprockhövel II) dem TuS angeschlossen. Kevin Voß ist am Landringhauser Weg ja bestens bekannt, da vor seinem Wechsel zum SCO II schon für die Hasslinghausener spielte. „Apo Chaoui ist eine Rakete“, so Parlow. „Der wird sicher für ein paar tolle Momente sorgen.“

Die Abgänge

Den sechs Neuverpflichtungen stehen vier Abgänge gegenüber. Jan Schnerch und Daryo Büchner müssen aus beruflichen Gründen beim TuS aufhören, Patryk Sulek versucht beim TuS Hattingen in der Bezirksliga Fuß zu fassen und Gerrit Eisenberg ist zu seinem Stammverein SV Herbede zurückgekehrt.

Der Trainer

Schon vor Rückrundenbeginn der vergangenen Saison stand fest, dass die Hasslinghausener die Spielzeit 2018/2019 mit einem neuen Trainer angehen würden. Thorsten Schulze-Eyßing hatte frühzeitig seinen Abschied verkündet und der TuS verpflichtete Jürgen Leifels, der bis zum Jahresbeginn noch den Liga-Konkurrenten SV Ararat Gevelsberg trainierte. Der neue Coach hat vor einigen Wochen nun auch endgültig seine Aufgabe begonnen, denn in der Rückserie hielt er sich als stiller Beobachter im Hintergrund. „Der Trainer hat ja schon ein bisschen Vorlauf, er konnte sich die komplette Rückrunde angucken, kennt die Namen der Spieler bereits und fängt eben nicht bei null an, das ist ein Vorteil“, so Parlow. Leifels bringt neue Ideen und Methoden mit, so werden beim Training neue Materialien verwendet, außerdem hat der Verein Eistonnen zur Regeneration besorgt.

Die Strategie

Unberechenbar wollen sie sein, die Hasslinghausener. In den bisherigen Testspielen tauschten sie Systeme und Positionen und das soll auch in der Meisterschaft passieren. „Wir wollen unseren Fans attraktiven, variablen und zeitgemäßen Fußball bieten“, sagt Co-Trainer Parlow. „Außerdem muss der Gegner ja nicht immer schon wissen, was wir vorhaben.“

Die Ziele

Die Entwicklung des TuS ist in den vergangenen Jahren positiv, Schritt für Schritt hat sich der kleine Club verbessert. Und auch in diesem Jahr soll es ein bisschen weiter nach oben gehen. „Unser Ziel ist es Platz acht zu erreichen“, erklärt Parlow. „Über Platz sieben würden wir uns sicher auch nicht beschweren. Wir haben in Hasslinghausen einen langfristigen Plan und wir sind da auf einem guten Weg.“

Die Liga

Als absoluter Favorit geht der FC Herdecke-Ende in die neue Spielzeit der Hagener Kreisliga A2. „Ich denke, dass das eine deutliche Sache wird“, so Parlow, der auch die beiden Sprockhöveler Teams SC Obersprockhövel II und TSG Sprockhövel II sehr stark einschätzt. „Ab Platz vier fängt dann das Mittelfeld an, und da befinden sich viele Teams auf Augenhöhe.“

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