Fußball Kreisliga A

Der TuS Hasslinghausen darf sich Derbysieger nennen

Nico Kadur (M., TSG) wird in dieser Situation von den Haßlinghäusern Andre Ferrinho da Silva (l.) und Ivan Simic gestoppt.

Nico Kadur (M., TSG) wird in dieser Situation von den Haßlinghäusern Andre Ferrinho da Silva (l.) und Ivan Simic gestoppt.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Sprockhövel.  Ein Fehler in der Schlussphase verhilft dem TuS Hasslinghausen zum Sieg gegen die Reserve der TSG Sprockhövel. Was in der Baumhof Arena geschah.

Lange wurde dem Sprockhövel-Derby entgegengefiebert. „Für so ein Spiel braucht man keinen motivieren“, sagte der Co-Trainer des TuS Hasslinghausen, Christian Parlow. Seine Mannschaft konnte sich 3:2 gegen die Reserve der TSG Sprockhövel durchsetzen.

„Mit einem Zähneknirschen würde ich sagen, dass der Sieg für den TuS in Ordnung geht“, sagte ein spürbar enttäuschter TSG-Trainer Kevin Busch nach dem Abpfiff. Seine Elf hatte in der ersten Hälfte einen enttäuschenden Auftritt hingelegt und der TuS führte folgerichtig dank des 1:0 des schnellen Kevin Voß.

TSG Sprockhövel steigert sich in zweiter Halbzeit

In der zweiten Hälfte steigerten sich die Gastgeber dann, übernahmen zunehmend die Initiative. Doch der nächste Nackenschlag folgte nach 57 Minuten: Ivan Simic traf per direktem Freistoß zum 2:0 für den TuS. Die Haßlinghäuser, die in der ersten Hälfte die Kontrolle über das Spiel hatten, ließen jedoch zunehmend mehr zu.

Nach einem Handelfmeter traf Raoul Meister vom Punkt aus und sorgte für Hoffnung bei den Blau-Weißen, die dann keine zehn Minuten später durch Nico Kadur sogar ausgleichen konnten. „Eine Viertelstunde vor Schluss war eigentlich noch genug Zeit. Ich denke, dass wir das Spiel gewonnen hätten, wenn dieser Fehler nicht passiert wäre“, so Busch.

Spielentscheidende Aktion gelingt Stürmer des TuS Hasslinghausen

Damit war die spielentscheidende Aktion des eingewechselten Florian Scheffler gemeint: Dessen fataler Rückpass landete im Lauf von Haßlinghausen-Stürmer Kevin Voß, der ohne Mühe in der 80. Minute zum Sieg einnetzen konnte. „Am Ende haben wir uns das selbst zuzuschreiben“, so Busch.

Grund zur Freude gab es hingegen bei Christian Parlow: „Im Anbetracht der ersten Hälfte würde ich sagen, dass es verdient war, obwohl die TSG dann in der zweiten Hälfte leichte Vorteile hatte und wir streckenweise wenig Entlastung hatten. Aber wir haben diesen dreckigen Sieg mitgenommen.“

So haben sie gespielt

TSG Sprockhövel II - Hasslinghausen 2:3

Tore: 0:1 Kevin Voß (20.), 0:2 Ivan Simic (58.), 1:2 Raoul Meister (65.), 2:2 Nico Kadur (74.), 2:3 Kevin Voß (80.).

TSG: Michels, Schulz, Bah (46. Brüning), R. Meister, A. Meister, Hupp, Kadur, Asanoski, Tackenberg (36. Schewe), Scheffler, Stambor.

TuS: Manke, Ferrinho da Silva, Schubert, Lobeck (69. Krämer), Simic, Stähler (68. L. Voß), Hannemann, K. Voß (82. Bächstädt), Näscher, Kilic (88. Pordzic).

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