Handball

Der Aufstieg ist für die DJK Welper kein Thema mehr

Trainer Michael Wolf hat Welper nach seiner Amtsübernahme zurück in die Erfolgsspur geführt. Zum Aufstieg reichte es dann aber doch nicht.

Trainer Michael Wolf hat Welper nach seiner Amtsübernahme zurück in die Erfolgsspur geführt. Zum Aufstieg reichte es dann aber doch nicht.

Foto: Manfred Sander

Hattingen.   Westfalia Welper verliert am letzten Spieltag das Derby gegen den TuS Hattingen II mit 22:28. Aber selbst ein Sieg hätte nichts mehr gebracht.

Für die Handballer der DJK Westfalia Welper ist die Saison beendet. Die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Landesliga finden ohne die DJK statt. Welper verlor am Samstagabend das Bezirksliga-Derby gegen den TuS Hattingen II mit 22:28.

Die Westfalia musste unbedingt punkten

Welper hätte das letzte Saisonspiel unbedingt gewinnen müssen. Und selbst das hätte noch nicht gereicht, denn die Westfalia musste noch auf einen Ausrutscher des Wittener TV hoffen. Der war vor dem letzten Spieltag mit Welper punktgleich und trat zeitgleich bei der HSG Wetter/Grundschöttel an. Und die Wittener hatten am letzten Spieltag die bessere Ausgangsposition.

Der direkte Vergleich sprach für Witten

Sie belegten Rang drei und damit den Relegationsplatz, weil bei Punktgleichheit nun einmal der direkte Vergleich zwischen den beiden Kontrahenten zählt. Und der sprach für den Wittener TV, der das Hinspiel gegen Welper vor heimischer Kulisse mit 29:22 gewonnen hatte und dann auch im Rückspiel Anfang Februar in der Halle an der Marxstraße mit 31:26 die Oberhand behielt.

DJK Welper mit nervösem Beginn

Man merkte den Welperanern schon an, dass für sie einiges auf dem Spiel stand, denn die Mannschaft von Trainer Michael Wolf begann in den ersten Minuten recht nervös. Völlig unbeschwert aufspielen konnte dagegen die lokale Konkurrenz vom TuS Hatingen II, die seit dem 11. Mai durch den Punktgewinn beim 27:27 im Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Teutonia Riemke den Klassenerhalt bereits sicher hat.

Im ersten Durchgang fehlt die Durchschlagskraft

Die Mannschaft von Trainer Leo Schiller konnte also völlig unbeschwert aufspielen, allerdings fehlte auch den Rot-Weißen in der Offensive die Durchschlagskraft. So war das Spiel im ersten Durchgang recht torarm. Zur Pause führte Welper knapp mit 9:8. Ganz ähnlich verlief aber die erste Halbzeit des Parallelspiels. Da lag die HSG Wetter/Grundschöttel gegen den Wittener TV mit 10:9 vorne.

Nach dem Wechsel zieht der TuS davon

Es war also im ersten Durchgang ein Duell auf Augenhöhe. Doch das änderte sich nach dem Wechsel, als der TuS zunächst ausglich und dann auch davon zog. Die Rot-Weißen konnten in personeller Hinsicht immer noch nachlegen, bei Welper hingegen standen zwischenzeitlich drei A-Jugendliche auf der Platte.

Aber letztlich war das Ergebnis auch egal. Es hätte ohnehin nicht gereicht. Denn der Wittener TV gewann sein Auswärtsspiel gegen Wetter/Grundschöttel nach dramatischer Schlussphase mit 26:25.

Relegationsspiele am 22. und 26. Mai

Witten kann also noch aufsteigen. Die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Landesliga gegen den Tabellendritten der Bezirksliga Südwestfalen sollen am 22. und 26. Mai stattfinden.

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