Fußball-Landesliga

Aufstiegskampf: Sportfreunde im Derby in der Pflicht

Fabian Lümmer (rechts) hat am vergangenen Sonntag ein Comeback in der zweiten Mannschaft gegeben. Ein Einsatz in der Landesliga-Mannschaft käme nach siebenmonatiger Verletzungspause noch zu früh. 

Fabian Lümmer (rechts) hat am vergangenen Sonntag ein Comeback in der zweiten Mannschaft gegeben. Ein Einsatz in der Landesliga-Mannschaft käme nach siebenmonatiger Verletzungspause noch zu früh. 

Foto: Biene Hagel

Hattingen.   Mit einem Sieg im Derby gegen Burgaltendorf will sich Niederwenigern den Weg in die Oberliga ebnen. Doch die Burgaltendorfer haben etwas dagegen.

Wenn Niederwenigern auf Burgaltendorf trifft, dann ist das immer ein besonderes Spiel. In dieser Saison ist es aber sogar ein ganz außergewöhnliches, denn Niederwenigern will in die Niederrhein-Oberliga aufsteigen - und Burgaltendorf will das verhindern.

Drei Punkte Vorsprung auf die Verfolger

Los geht’s am Sonntag um 15 Uhr auf dem Platz an der Windmühle. Aktuell liegt Niederwenigern auf Rang zwei und damit auf einem Aufstiegsplatz. Der Vorsprung auf die Verfolger Sonsbeck und Sterkrade beträgt jeweils drei Punkte.

„Burgaltendorf hat natürlich ein großes Interesse daran, dass wir in der Landesliga bleiben. Halt deshalb, weil man auch künftig dieses Derby haben will“, sagt SFN-Spieler Fabian Lümmer, der am vergangenen Sonntag schon ein Derby gegen Burgaltendorf spielte.

Lümmer trifft beim Comeback in der Reserve

Da trafen die zweiten Mannschaften beider Vereine aufeinander, Niederwenigern gewann mit 7:2, und Fabian Lümmer schoss ein Tor. Lümmer hat zwar schon viele Treffer erzielt, doch dieses Tor war für ihn kein alltägliches.

Lümmer traf bei seinem Comeback nach siebenmonatiger Verletzungspause. Vor dem Spiel gegen Sonsbeck im vergangenen Jahr hatte er sich im Training Sprunggelenk und Wadenbein gebrochen. Außerdem war das Syndesmoseband gerissen.

Ein Einsatz kommt wohl noch zu früh

„Schön, dass er wieder da ist, ein Einsatz am Sonntag in der Landesliga-Mannschaft kommt aber noch zu früh. Ich hoffe aber, dass er in dieser Saison noch ein paar Minuten Einsatzzeit bekommt“, sagt Niederwenigerns Trainer Jürgen Margref.

Fabian Lümmer wird also zunächst am Vormittag das Spiel der SFN-Reserve gegen Kray bestreiten und sich danach auf den Weg nach Burgaltendorf machen. „Das ist doch selbstverständlich“, sagt Lümmer. „Ich habe in dieser Saison ja noch kein Spiel verpasst. Abgesehen einmal von denen, als ich im Krankenhaus lag.“

Die Oberliga ist das ganz große Ziel

Fabian Lümmer wird also auch am Sonntag vor Ort sein und dann natürlich mitfiebern. Die Oberliga ist das große Ziel der Sportfreunde, auch das von Fabian Lümmer.

„Das wäre eine Riesensache für den ganzen Verein und eine Belohnung für die Leute, die sich hier seit Jahren unglaublich engagieren“ sagt Lümmer. „Und ich möchte dann auch dabei sein, ich möchte hier ja auch noch etwas bewegen, und ich bin natürlich glücklich, dass ich am vergangenen Sonntag wieder gespielt habe. Klar ist aber auch, das ein Spiel anders ist als das Training. Man muss sich erst wieder an die Abläufe gewöhnen.“

Margref: „Es gibt immer noch eine Steigerung

Fabian Lümmer war wegen seiner Verletzung in der Hinrunde beim Derby gegen Burgaltendorf nicht dabei. Das Hinspiel haben die Sportfreunde vor heimischer Kulisse mit 0:3 verloren. „Wir haben in dieser Hinsicht also etwas gutzumachen, und das wollen wir auch. Unserer Mannschaft ist im Moment ja auch alles zuzutrauen“, so Margref mit dem Blick auf die verrückten vergangenen Fußball-Wochen und die Spiele gegen Sonsbeck und Hönnepel-Niedermörmter. „Man denkt ja immer, dass man im Fußball schon alles erlebt hat“, sagt der Trainer: „Aber es gibt halt immer noch eine Steigerung.“

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