Hattingen. Die Kreisliga-Handballer von Ruhrbogen Hattingen liegen gegen den TV Gladbeck zur Pause nur mit einem Tor hinten. Deshalb gehen sie dann unter.

Es läuft die 36. Minute in der Sporthalle Talstraße, als Sebastian Stahl ein paar Meter vor seinem Tor in der Hocke sitzt, die Hände vor sein Gesicht hält und seinen Kopf schüttelt. Der Schlussmann der Kreisliga-Handballer von Ruhrbogen Hattingen beobachtet aus nächster Nähe, dass im Angriff seiner Mannschaft nichts mehr läuft, nachdem sich diese in der ersten Halbzeit gegen den starken TV Gladbeck so toll zurückgekämpft hat. Am Ende steht aber eine empfindliche und letztlich auch verdiente Niederlage – ein 28:41 nach einem 19:20-Pausenrückstand.