Nachruf

TSK Hohenlimburg trauert um Ehrenpräsident Ali Kumas

Rückblick: Ende 2017 überreichen Mitglieder des TSK-Vorstands Ali Kumas (Zweiter von rechts) zum 70. Geburtstag ein Vereinstrikot.

Rückblick: Ende 2017 überreichen Mitglieder des TSK-Vorstands Ali Kumas (Zweiter von rechts) zum 70. Geburtstag ein Vereinstrikot.

Foto: Lutz Risse

Hohenlimburg.  Die Fußballgemeinde in Hagen und Hohenlimburg trauert: Ali Kumas ist im Alter von 71 Jahren gestorben. 1980 hat er den TSK Hohenlimburg gegründet.

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Der TSK Hohenlimburg trauert um Ali Kumas. Der Gründer des Fußballvereins ist am Sonntag im Alter von 71 Jahren gestorben. „Er hat viele Jahre diesen Verein mit geprägt. Er hat viel Zeit und Kraft für die Hohenlimburger Fußballgemeinde geopfert“, schrieb der TSK in einer Mitteilung. 1980 hatte Kumas den Verein aus der Taufe gehoben und half stets, wo er nur konnte. Auch die Fußball-Schuhe hatte er immer wieder aus dem Keller geholt – selbst als seine sportliche Laufbahn eigentlich schon beendet war. Fehlte in der Reserve mal ein Akteur, füllt er den Kader auf.

Bis vor vier Jahren spielte er sogar noch für die Alten Herren. Fast 40 Jahre war Ali Kumas, Vater von zwei Söhnen und einer Tochter, im TSK-Vorstand tätig. Für seine Ehrenamtstätigkeit wurde er im Jahre 2005 mit der goldenen Verdienstnadel des FLVW geehrt.

Geschätzter Funktionär

Seine unermüdlicher Einsatz für den TSK und seine Verdienste für den Vereinssport vor Ort brachte Ali Kumas in der regionalen Sportwelt viel Anerkennung. „Ein großer Sportfunktionär aus Hohenlimburg ist leider von uns gegangen“, schrieb etwa der Hohenlimburger Verband für Sport zum Tode von Ali Kumas in einer Mitteilung auf dem Sozialen Netzwerk Facebook. „Er wird der Hohenlimburger Sportfamilie sehr fehlen“.

Der Vorsitzende des Verbandes, Mark Krippner, schätze Kumas für seinen Präsenz auf und neben dem Fußballplatz am Ostfeld. „Egal, wann man zum TSK kam – Ali Kumas war immer da“, so Krippner.

Aktiv im Integrationsrat

Als Mitglied des Hagener Integrationsrates setzte sich Kumas auch über die Grenzen des Hohenlimburger Stadtbezirks hinaus für das Zusammenleben der Kulturen in Hagen ein. Seinem Andenken gedachten am Montag viele Menschen bei einem Gottesdienst in der DiTiB-Moschee Hohenlimburg.

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