Basketball

Phoenix-Test in Iserlohn ist besonderes Spiel für Jonas Grof

Jonas Grof wechselt in der kommenden Saison von der Aufbau- auf die Flügelposition.

Jonas Grof wechselt in der kommenden Saison von der Aufbau- auf die Flügelposition.

Foto: Michael Kleinrensing / WP Michael Kleinrensing

Hagen.  Phoenix Hagen bestreitet heute das erste offizielle Testspiel in Iserlohn. Jonas Grof im Interview über die Besonderheit dieser Partie.

Basketball-ProA-Ligist Phoenix Hagen startet heute offiziell in die Testspiel-Phase. Um 19.30 Uhr tritt das Team von Trainer Chris Harris bei den klassentieferen Iserlohn Kangaroos (ProB) in der Matthias-Grothe-Halle an. Wir sprachen mit Phoenix-Spieler Jonas Grof über die Besonderheit dieser Partie, seinen Positionswechsel und seine Ziele für die Saison 2019/20.


Herr Grof, das erste offizielle Testspiel haben Sie wieder im „ehemaligen Wohnzimmer“ von Matthias Grothe. „Matze“ war viele Jahre Ihr Trainer und Mentor. Vor fast zwei Jahren verstarb er an einer schweren Krankheit. Mit welchen Emotionen gehen Sie in dieses Spiel?
Jonas Grof: Für uns als Team, aber besonders für mich bedeutet Matze sehr, sehr viel. Es ist eine super große Ehre für ihn und die Familie Grothe, dass die Halle nach ihm benannt wurde. Ich habe dort so viele besondere Momente erlebt. Matze ist in dieser Halle allgegenwärtig. Ich freue mich, am Samstag wieder viele bekannte Gesichter zu sehen.


Wie läuft die Vorbereitung bislang für das Phoenix-Team und für Sie persönlich?
Wir sind seit fast drei Wochen im Training und es ist sehr, sehr intensiv. Weil wir aber nicht so viele Neue in der Mannschaft haben, schaffen wir es gut, als Team zusammenzuwachsen und die Ideen von Coach Harris umzusetzen. Ich persönlich fühle mich sehr gut. Das Athletiktraining lief super, ich bin gesund und freue mich total auf das Iserlohn-Spiel.


Sie waren in den vergangenen Spielzeiten der Aufbauspieler des Phoenix-Teams. Nun ist Niklas Geske zurück und Sie spielen primär auf der Position Drei. Wie groß ist die Umstellung für Sie?
Erstmal macht es mir sehr viel Spaß wieder mit Niklas auf dem Feld zu stehen. Wir haben ja schon viele Jahre gemeinsam gespielt und verstehen uns richtig gut. Es ist natürlich etwas anderes für mich, aber ich habe früher schon die Positionen Eins bis Drei gespielt. Ich bringe den Ball jetzt nicht mehr so oft nach vorne, aber ich glaube, dass ich auch auf der Drei meine Stärken ausspielen kann.


Inwiefern wird sich Ihr Spiel verändern? Werden Sie mehr Drei-Punkte-Würfe nehmen?
Vieles mache ich wie vorher auch. Bestimmt werde ich ein paar Würfe mehr nehmen, klar, aber ich werde nach wie vor viel zum Korb ziehen, viel Pick-and-Roll spielen.
Phoenix hat mit Kyle Leufroy und Michael Gilmore zwei neue Spieler, die frisch vom US-College kommen. Welchen Eindruck haben Sie von den beiden?
Erstmal sind sie menschlich super. Sie sind Rookies und erst seit ein paar Wochen hier, wissen noch nicht so ganz, was sie in der Liga erwartet. Ich bin gespannt, wie sie sich an das Level hier gewöhnen und mit unserem Spielstil klarkommen. Aber sie haben die richtigen Anlagen und auch den Willen, uns in der nächsten Saison zu helfen.


Sie haben schon einige Teambuilding-Maßnahmen mit der Mannschaft absolviert. Was hat Ihnen denn besonders Spaß gemacht?
Am besten fand ich den Escape Room. Da musste man schon viel grübeln und als Team zusammenarbeiten, um da rauszukommen.


Aber Sie haben es nicht rausgeschafft, oder?
Das stimmt, beide Teams haben versagt (lacht). Wir sind am letzten Rätsel gescheitert. Aber das hat einfach super viel Spaß gemacht. Ich würde es jederzeit wieder machen.


Auch wenn es noch früh ist: Was ist in dieser Saison drin für das Phoenix-Team?
Ich will auf jeden Fall in die Play-offs. Wir kennen zwar die anderen Teams noch nicht, aber gerade weil es letzte Saison nicht geklappt hat, muss das unser Ziel sein. Und von da aus muss man schauen, was möglich ist.

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