Nachwuchs-Bundesliga

Phoenix Hagen Youngsters stürmen in Hauptrunde

Luka Zajic (am Ball, im Spiel gegen Münster) und die Phoenix Youngsters haben die JBBL-Hauptrunde schon erreicht.

Luka Zajic (am Ball, im Spiel gegen Münster) und die Phoenix Youngsters haben die JBBL-Hauptrunde schon erreicht.

Foto: Thorsten Lönne

Hagen.  Die Phoenix Hagen Juniors haben Probleme wie die Profis. Dagegen haben die Phoenix Youngsters vorzeitig die JBBL-Hauptrunde erreicht.

Probleme wie die Profis: Auch die Phoenix Hagen Juniors mussten in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) den vielen Ausfällen Tribut zollen, verloren am Ende noch mit 68:72 gegen Düsseldorf. Dagegen schafften die jüngeren Phoenix Youngsters durch zwei klare Siege in der Jugend-Bundesliga (JBBL) frühzeitig den Einzug in die Hauptrunde.

NBBL: Phoenix Hagen Juniors – ART Giants Düsseldorf 68:72 (39:39). Mit U18-Nationalspieler Daniel Zdravevski, Tim Gimbel und Michael Krichevski fehlten den Juniors gleich drei Stammkräfte, das machte sich im Schlussviertel bemerkbar. „Bis auf die letzten Minuten war das unsere bisher beste Saisonleistung“, sagte Phoenix-Nachwuchskoordinator Stanley Witt, „aber mit der Düsseldorfer Zone am Ende sind wir nicht zurechtgekommen.“ Mit 66:53 führten die Gastgeber, bei denen Emil Loch, Gabriel Jung und Jonas Gieseck lange spielten, nach 33 Minuten, dann gelangen ihnen nur noch zwei Freiwurfpunkte. „Die Würfe fielen nicht mehr, uns hat der Mut verlassen“, bedauerte Witt: „Ich hoffe, wir können demnächst mal das erste Spiel mit komplettem Kader bestreiten. Momentan ist unsere Personaldecke sehr dünn.“

Phoenix Juniors: Loch (24), Jung (15), Gieseck (13), Krall (9), Vaihinger (3), Osarinmwian (2), Kwast (2), Schult, Klinkmann, Wriedt.

JBBL: Basketball Löwen Braunschweig - Phoenix Youngsters 72:118 (41:58). Für das Team von Vid Zarkovic ging es bereits am Samstag nach Braunschweig. In das erste Viertel startete man gegen beherzt spielende Niedersachsen etwas holprig. Der Gegner traf seine Distanzwürfe hochprozentig, so dass sich die Youngsters kaum absetzen konnten. Eine Auszeit von Zarkovic rüttelte die Hagener dann wach, Braunschweigs Scharfschütze Jannis Nielandt wurde jetzt enger verteidigt. Bis zur Halbzeit erarbeiteten sich die Youngsters um Topscorer Luka Zajic bereits eine deutliche Führung, die sie nach dem Wechsel ausbauten.

Phoenix Youngsters - UBC Münsterland 98:71 (49:45). Von Beginn an übten die Youngsters gegen ein clever spielendes Gästeteam viel Druck aus. Die von den Coaches Marsha Owusu Gyamfi und Ivan Rosic gut eingestellten Gäste fanden in der Presse immer den freien Spieler und punkteten so über viele einfache Ballbewegungen gut. Phoenix war offensiv agil und wach, unzufrieden war Zarkovic mit der zu hohen Trefferquote der Gäste. Bis zur Halbzeit blieb das Ergebnis eng, keines der Teams konnte sich absetzen. Nach der Pause startete Phoenix dann einen 9:0 Lauf, konnte erstmals eine zweistellige Führung erreichen und erhöhte bis zur letzten Viertelpause auf 80:63. Und man erhöhte das Tempo noch, kam am Ende zu einem klaren Sieg. „Die Youngsters machen das sehr souverän“, lobte Nachwuchs-Koordinator Witt.

Phoenix Hagen Youngsters: Springer (10 in Braunschweig/0 gegen Münsterland), Zajic (26/11), Phillipp (8/9), Orthen (6/8), Lönne (9/13), Pauli (6/2), Iloayana (13/14), Strauss (4/-), Pavjlak (8/18), Trettin (6/6), Dikilitas (7/0), Nowak (15/17), Hinske (-/0).

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