Fußball

Offensive um Manno ist das Prunkstück von Hagen 11

Schwungvoll in die Landesliga: Yoldas Demir (rechts, hier gegen Cronenberg) ist einer der Gewinner der Vorbereitung bei Hagen 11.

Schwungvoll in die Landesliga: Yoldas Demir (rechts, hier gegen Cronenberg) ist einer der Gewinner der Vorbereitung bei Hagen 11.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  In die Landesliga startet die SpVg. Hagen 11 am Sonntag. Prunkstück des Teans wird die Offensive sein. Der Teamcheck:

Die Vorbereitung lief gut, nur zum Auftakt bei Oberligist TuS Ennepetal verloren die Fußballer der SpVg. Hagen 11. Ihr Potenzial konnten sie aber zum Abschluss mit dem 5:2-Sieg gegen den ebenfalls zwei Klassen höher spielenden Cronenberger SC eindrucksvoll demonstrieren. Für den Saison-Auftakt in der Landesliga zählt das nichts, mit dem Vorjahres-Dritten Rot-Weiß Erlinghausen (Sonntag 15 Uhr) und drei Tage später Oberligist ASC Dortmund im Westfalenpokal (Mi. 20 Uhr) kommen gleich starke Gegner nach Emst. Unser Team-Check zeigt, wie die Elfer um Trainer Stefan Mroß die Herausforderung angehen wollen.

Torhüter

Trainer-Sohn Benedikt Mroß (18) spielte zuletzt, weil der letztjährige Stammkeeper Niklas Ester nach dem Trainingslager im Kurz-Urlaub war, dieser kommt aber rechtzeitig zurück. „Wir entscheiden das mit dem Trainerstab kurzfristig, wer am Sonntag spielt“, sagt Stefan Mroß, „Niklas ist schon aufgrund seiner größeren Erfahrung stabiler, aber Benny hat in der letzten Saison auch schon elf Spiele gemacht und gezeigt, dass er das kann.“ In jedem Fall soll der in der Meisterschaft pausierende Torhüter dann im Pokal spielen.

Abwehr

Gesetzt ist Innenverteidiger Onur Cenik, der ehemalige U19-Nationalspieler ist zentraler Rückhalt der Elfer Defensive. Neben ihm spielte zuletzt Tim Schattling, Pierre-Rene Tucholski und Fabio Hengesbach - urlaubsbedingt zunächst keine Option - konkurrieren mit ihm um einen Platz in der Innenverteidigung. Wird mit Viererkette gespielt, ist Cagatay Demirtas auf der linken Seite erste Wahl, rechts sind Louis Vormann, Alexander Möller und Josip Barac die Optionen. „Da experimentieren wir noch etwas“, räumt der Cheftrainer ein.

Mittelfeld

„Hier hat sich Niklas Fischer überragend reingespielt“, hebt Stefan Mroß einen jungen Akteur hervor, auch Stefan Schwan gehört fest zum Stamm. „Ganz gute Alternativen“, so Mroß, seien Vormann und Tommaso Loto, während Tim Capeller wegen Rückenproblemen im Aufbautraining ist und noch länger ausfällt. Kevin Ropiak steht verletzt in den nächsten drei Wochen noch nicht zur Verfügung, auch Nico Wehner fehlt noch.

Offensive

Das Prunkstück der Elfer ist zweifellos der Offensivbereich mit Ex-Profi Gaetano Manno (Mroß: „Ein überragender Umschaltspieler“) als Ideengeber hinter den Spitzen. Tim Bodenröder und der junge Yoldas Demir (Mroß: „Der Gewinner der Vorbereitung“) sorgten auf den Flügeln für Schwung hinter Stoßstürmer Yalcin Erkaya, mit Enes Demir ist ein weiteres Ass noch angeschlagen, Niklas Wilke und Kemal Sentürk sind weitere Alternativen. „Wir sind in der glücklichen Lage, zwischen mehreren Optionen entscheiden zu müssen“, sagt Mroß, wobei er einräumt: „Wenn sie fit sind, habe ich mit Manno, Bodenröder, Erkaya und Enes Demir da ja vier Leute, die eigentlich gesetzt sind.“

Der erste Gegner

Mit Rot-Weiß Erlinghausen kommt der Vorjahresdritte, den die Elfer zuletzt im Pokalspiel beobachten ließen. „Eine ähnlich spielstarke Mannschaft wie wir, technisch sehr stark“, sagt Mroß, „da kommt kein Abstiegskandidat sondern eine extrem starke Offensive auf uns zu.“ Vor allem vor dem schnellen, dribbelstarken Bilal Akgüvercin, Pascal Raulf und Ümral Bahceci hat der Elfer-Coach großen Respekt: „Diese Schlüsselspieler müssen wir kontrollieren und dann unsere eigene Offensive ins Spiel bringen.“

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