Basketball

Michael Gilmore ist erster US-Neuzugang von Phoenix Hagen

Phoenix-Neuzugang Michael Gilmore schließt am Brett gern per Dunking ab.

Phoenix-Neuzugang Michael Gilmore schließt am Brett gern per Dunking ab.

Foto: imago

Hagen.  Der erste US-Neuzugang von Phoenix Hagen ist perfekt: 2,08-m-Mann Michael Gilmore kommt von der Virginia Commonwealth University (VCU).

Nach der Komplettierung des deutschen Kaders startet Basketball-Zweitligist Phoenix Hagen mit der Besetzung der drei Import-Positionen: Erster US-Neuzugang ist Michael Gilmore, 2,08-m-Mann für die Positionen vier und fünf, der zuletzt am NCAA1-College der Virginia Commonwealth University (VCU) gespielt hat. Der 24-Jährige soll mit Dominik Spohr, Javon Baumann und einem noch zu verpflichtenden US-Center die großen Positionen im Kader abdecken. „Wir werden ja einen um einen Spieler tieferen Kader haben“, sagte Phoenix-Geschäftsführer Patrick Seidel, „Gilmore soll die Lücke hinter Dominik füllen, wie wir es mit Marlin Mason im letzten Jahr schon einmal versucht haben.“

Der aus Jacksonville/Florida stammende Michael Gilmore - Neffe des mehrmaligen NBA-Allstars und Hall of Famers Artis Gilmore - hat seine College-Karriere bei den VCU Rams im Frühjahr beendet, gewann mit dem Team die „Atlantic 10 Conference“. In Virginia hatte der Power Forward am College bereits 2014 angefangen, war dorthin vor Jahresfrist nach seinem Abschluss an der Florida Gulf Coast University (17,9 Punkte, 5,4 Rebounds im Schnitt) zurückgekehrt. Und kam im NCAA1-Team der Rams vornehmlich von der Bank, erzielte in sieben Minuten Spielzeit im Schnitt 2,2 Punkte und 2,4 Rebounds, traf 33 Prozent seiner Dreipunktwürfe.

Bei Phoenix sieht man viel Potenzial in dem athletischen und beweglichen 2,08-m-Mann, der in Hagen seine Profi-Karriere startet. „Mir gefällt vor allem Michaels Speed in Kombination mit seiner Länge. Er zeigt vollen Einsatz für sein Team und spielt mit einer Menge Herz“, sagte Trainer Chris Harris, „zudem ähnelt der Spielstil seines bisherigen Teams sehr dem Stil, den wir in der nächsten Saison zeigen möchten - das ist ein großer Vorteil.“ Gilmore ergänze Baumann und Spohr perfekt, findet der Phoenix-Coach. Und Seidel verweist auf Verpflichtungen der Vergangenheit: „Auch Alex Herrera und Javon Baumann hatten statistisch nicht viel vorzuweisen, als sie zu uns kamen. Deren Robustheit unter dem Brett bringt Gilmore nicht mit, aber er ist technisch und taktisch sehr gut ausgebildet.“

Nach Gilmore will Phoenix möglichst bis zum Trainingsstart am 6. August noch einen Shooting Guard und einen Center mit Starter-Potenzial verpflichten. Auf der Guard-Position habe man zwei, drei Kandidaten auf der Liste, sagte Seidel, unter dem Korb gebe es einen konkreten Wunschkandidaten: „Wenn wir den bekommen können, gibt das nochmal einen Push“, ist der Geschäftsführer überzeugt.

Der bisherige Phoenix-Kader


Guards: Niklas Geske (bisher EN Baskets Schwelm), Jasper Günther, Joel Aminu, Tobias Wegmann.

Forwards: Jannik Lodders, Jonas Grof, Emil Loch, Daniel Zdravevski (bisher Bayern München).

Power Forwards/Center: Michael Gilmore (bisher VCU Rams), Dominik Spohr, Javon Baumann, Jonas Gieseck (bisher Bayern München), Marco Hollersbacher (zur Zeit verletzt).

Trainer: Chris Harris. Co-Trainer: Alex Nolte. Athletik-Trainer: Jonas Müller-Preuß.

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