Regionalliga

Im Derby glückt BG Hagen der erste Saisonsieg

Am Boden: Marco Braun und der Haspe 70 unterliegen gegen die BG um Tobias Wegmann.

Am Boden: Marco Braun und der Haspe 70 unterliegen gegen die BG um Tobias Wegmann.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  In einem umkämpften Derby setzte sich Basketball-Regionalligist BG Hagen vor etwa 150 Zuschauern beim SV Haspe 70 mit 76:67 (43:38) durch.

In einem bis zur letzten Minute umkämpften Derby setzte sich Basketball-Regionalligist BG Hagen vor etwa 150 Zuschauern beim SV Haspe 70 mit 76:67 (43:38) durch. „Ich bin froh über den ersten Saisonsieg, wir haben uns heute echt gesteigert“, resümierte Gäste-Trainer Kosta Filippou.

Zu Beginn lieferten sich die beiden Hagener Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, die aggressive Hasper Verteidigung erzwang Ballverluste der Gäste und führte zu einigen leichten Abschlüssen in Schnellangriffen. Nach einer Auszeit der Gäste agierten diese souveräner unter dem Korb, zahlreiche Rebounds und solide Verteidigung sorgten schnell für eine zweistellige Führung (19:30 durch Alex Kortenbreer, 14. Minute). Kurz vor der Pause gelang es jedoch dem SV, durch Ganzfeldverteidigung und Doppeln bei Blöcken, Ballverluste zu erzwingen und zu verkürzen (37:40 durch Alessandro Spitale, 19.).

Die zweite Halbzeit eröffneten BG-Rückkehrer Vytautas Nedzinskas mit zwei Dreiern und Jordan Rose auf der Gegenseite mit einem Distanztreffer in den folgenden Minuten gelang den Gastgebern jedoch offensiv wenig. „Wir haben den Ball nicht gut bewegt und falsche Entscheidungen getroffen, unser Gegner hat schneller umgeschaltet und unsere Schnellangriffe gestoppt“, ärgerte sich der Haspes Trainer Martin Wasielewski. Auf Seiten der BG trafen die Center gut aus der Mitteldistanz, der Vorsprung wuchs nach einem Dreier von Sören Fritze auf 16 Punkte (44:60, 27.).

„Wir haben uns heute wieder viele offene Würfe erspielt, jeder hatte einen Blick für den besser positionierten Mitspieler und so fanden viel mehr Würfe ihr Ziel als in den letzten Partien“, kommentierte BG-Trainer Kosta Filippou. Auch gegen eine aggressive Press-Verteidigung blieb sein Team unbeeindruckt, der SV zeigte wiederum Nerven an der Freiwurflinie und ließ so zahlreiche Chancen ungenutzt. Kurz vor Ende des dritten Viertels erhöhte Pascal Zahner-Gothen mit einem schwierigen Wurf auf 48:68. Im letzten Spielabschnitt geriet die BG jedoch im Spielaufbau zunehmend unter Druck und leistete sich einige Ballverluste. Freie Würfe traf das Filippou nicht mehr sicher, nahm aber viel Zeit von der Uhr. Der Trainer ärgert sich: „Uns fehlt im letzten Viertel immer noch die Souveränität, wir treffen falsche Entscheidungen und erlauben dem Gegner einfache Punkte.“

BG spielt die Zeit herunter

Dies Hasper trafen zwar zwei Dreier nicht, US-Guard Rose verkürzte nach einem Ballgewinn jedoch erneut (63:71, 39.). Nedzinskas antwortete mit zwei verwandelten Freiwürfen, erneut verkürzte Rose. Den letzten Angriff nutzte das Filippou-Team dann, um dem Gastgeber die Zeit zu nehmen, der SV fand keine Antwort mehr. Und Gastgeber-Coach Wasielewski war entsprechend unzufrieden. „Wir konnten nicht an unsere zuletzt gute Leistung anschließen, wir haben defensiv nicht überzeugt und sind zu wenige Schnellangriffe gelaufen“, bekannte er: „Auch die Freiwurfquote von nur etwa 50 Prozent ist nicht ausreichend.“

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