Basketball regional

BG Hagen und SV Haspe 70 zuhause richtig gefordert

Fällt mit einem Bänderriss wohl noch einige Wochen aus: BG-Aufbauspieler Pascal Zahner-Gothen. Foto:Michael Kleinrensing

Fällt mit einem Bänderriss wohl noch einige Wochen aus: BG-Aufbauspieler Pascal Zahner-Gothen. Foto:Michael Kleinrensing

Hagen.   Die Erstregionalliga-Basketballer der BG Hagen wollen Zünglein an der Waage im Aufstiegskampf spielen, für Haspe 70 geht es um den Klassenerhalt.

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Auf die Basketballer der BG Hagen kommt am Freitag eines der Topspiele der 1. Regionalliga zu. Die Mannschaft von Kosta Filippou empfängt um 20.15 Uhr den Aufstiegskandidaten WWU Baskets Münster in der Otto-Densch-Halle.

Nach der Heimniederlage gegen Ibbenbüren konnte das Filippou-Team zuletzt mit einem deutlichen 85:60-Erfolg bei der Bonner Reserve wieder Selbstvertrauen schöpfen wie der BG-Coach bestätigt: „Vor solchen Partien wie gegen Münster ist es wichtig, dass die Mannschaft mit breiter Brust in das Duell geht. Deshalb war der Sieg gegen Bonn eine gute Vorbereitung auf das anstehende Topspiel.“

Allen Leavitt ist zu stoppen

Die Münsteraner stehen auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter BSG Grevenbroich. Allerdings musste das Team von Trainer Philipp Kappenstein zuletzt eine empfindliche Heimniederlage hinnehmen. Vor 800 Zuschauern unterlagen die Baskets gegen den Tabellensechsten aus Ibbenbüren mit 81:90. Durch die zweite Saisonniederlage gerieten die Münsteraner in Zugzwang und sind darauf angewiesen alle anstehenden Partien zu gewinnen, um die Chance auf die Meisterschaft zu wahren. „Wir haben in jedem Spiel ein Endspiel“, weiß Kappenstein und ergänzt: „Jede Niederlage ist auch ein neuer Anfang. Gegen Hagen werden wir anders auftreten als gegen Ibbenbüren. Das wird ein Riesenspiel für uns und die Möglichkeit, einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung zu gehen.“

„Münster ist wohl die Mannschaft mit der größten Tiefe in der gesamten Liga. Sie sind ein unheimlich starkes Kollektiv“, lobt Kosta Filippou den Gegner. Im Hinspiel behielt der Aufstiegskandidat mit 72:67 die Oberhand. Trotzdem gibt sich der BG-Coach optimistisch: „Wir hatten auch in Münster die Möglichkeit zu gewinnen. Und nun gehen wir mit dem Heimvorteil in das Duell.“

Trotzdem warnt Filippou vor dem Kappenstein-Team: „Vor allem auf ihren Guard Bryce Allen Leavitt muss man aufpassen. Er führt und pusht die Mannschaft in jedem Spiel nach vorn. Und auch sonst ist der Kader einfach nur stark.“

Die BG muss auf Aufbauspieler Pascal Zahner-Gothen verzichten, der mit einem Bänderris wohl drei bis vier Wochen pausieren muss. Kranheitsbedingt droht außerdem der Ausfall von Youngster Tobias „Tobi“ Wegmann.

Haspe 70 muss Samstag Julian Jasinski in den Griff bekommen

„Das ist nicht ein Abstiegsduell. Das ist das Abstiegsduell“, weiß Martin Wasielewski, Teammanager der Erstregionalliga-Basketballer des SV Haspe 70. Seine Mannschaft empfängt am Samstag um 19 Uhr die Reserve der Telekom Baskets Bonn. Beide Teams stehen aktuell im unteren Teil der Tabelle, Bonn belegt den letzten, Haspe den vorletzen Platz. Nur eine Mannschaft steigt ab. „Das wird ein verdammt enges Spiel“, ist sich Wasielewski sicher.

Im Hinspiel unterlagen die von Coach Terry Bryant betreuten Hasper mit 77:82. „Die Baskets sind unter dem Korb und von der Dreierlinie enorm stark“, zollt Wasielewski der Mannschaft von Trainer Savo Milovic Respekt. Vor allem ein in Hagen bekannter Spieler bereitete dem Bryant-Team im Hinspiel Probleme: „Julian Jasinski müssen wir besser in den Griff bekommen“, weiß Wasielewski.

Die Hasper sind im Aufwind. Beide Duelle seit der Weihnachtspause konnten siegreich beendet werden. „Wir haben davor schon gute Spiele absolviert, aber am Ende fehlte immer das letzte bisschen Kraft oder Glück. Jetzt wollen wir den dritten Sieg in Serie schaffen“. sagt der Teammanager.

Fehlen wird auf Hasper Seite der erkrankte Marco Braun. Kapitän Thorben Paulsen, der vor zwei Wochen beim Sieg gegen Herford ein Kurzcomeback feierte, zuletzt in Salzkotten aber pausierte, ist noch nicht wieder voll einsatzbereit. „Wir müssen bei ihm immer mal wieder schauen. Bei zu körperbetonten Spielen schonen wir ihn lieber noch“, verrät Martin Wasielewski.

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