Volleyball

Volleyball beim TV Gladbeck: Die Zukunft beginnt jetzt

Sarah Bahn (hier beim Aufschlag im Spiel gegen Aachen) zeigte am Wochenende eine starke Leistung – sie soll eine wichtige Stütze im Volleyball-Team des TV Gladbeck werden.

Sarah Bahn (hier beim Aufschlag im Spiel gegen Aachen) zeigte am Wochenende eine starke Leistung – sie soll eine wichtige Stütze im Volleyball-Team des TV Gladbeck werden.

Foto: Oliver Mengedoht

Die letzten Spiele nutzt Waldemar Zaleski schon als Vorbereitung. Er testet am System, am Personal, an den Positionen – und ist sehr zufrieden.

Die Saison 2018/19 ist Geschichte für die Volleyballerinnen des TV Gladbeck, das 0:3 im Bezirkspokalfinale gegen Drittligist ASV Senden war der Schlusspunkt einer enttäuschenden Saison, an deren Ende es in die Oberliga geht.

Und nur an die Oberliga, und nicht das Ergebnis dachte Trainer Waldemar Zaleski am Sonntag beim Bezirkspokal: „Es war nicht unser Ziel, den Pokal zu gewinnen, sondern weiter für die Zukunft zu proben“, so der Trainer – für den TV Gladbeck hat die Saison 2019/20 bereits begonnen.

Sarah Bahn glänzt mit neuem System

Erster Schritt war die Systemumstellung für das Wochenende: Schon Samstag in Werth, dann aber auch Sonntag in den Pokalspielen gegen Oberligist VfL Ahaus (3:1) und Senden (0:3) stellte Zaleski um: 5-1-System statt des 4-2 mit zwei Zuspielerinnen, das der TV die gesamte Saison spielte.

Und diese eine Zuspielposition spielte Sarah Bahn, die ja erst seit wenigen Monaten im Kader steht, sehr gut. „Sie war die Hauptakteurin und hat die Akzente gesetzt. Ich glaube, dass sie kommende Saison eine wichtige Spielerin für uns werden kann“, lobte Zaleski. Das macht auf jeden Fall Mut.

Gerüst des neuen Kaders soll bald stehen

Schritt zwei war der Einbau einer neuen Spielerin: Jenny Mazurek feierte gegen Senden ihr Debüt als Libera. „Jenny hat das überraschend gut gemacht, besonders in der Abwehr“, war Zaleski beeindruckt von der Spielerin, die bislang im Oberligakader stand – und sozusagen nun die Chance erhält, die Klasse zu halten. Denn der dritte Schritt folgt in den kommenden Tagen, und das ist die Vervollständigung des Kaders.

„Die Gespräche mit den Spielerinnen der ersten Mannschaft sind fast abgeschlossen, jetzt werden wir noch etwas weiter trainieren, mehr Gespräche führen und dann bin ich zuversichtlich, ein gutes Gerüst für die Mannschaft zu haben.“

Zaleski lässt Spielerinnen auf neuen Positionen ran

Auch davon abgesehen testete Zaleski, was der kleine Kader (sieben Spielerinnen plus Mazurek) hergab. Julia Frohleiks gab ihr Comeback nach drei Wochen Krankheitspause, war dementsprechend noch nicht wieder ganz fit.

Außerdem ließ Zaleski Maren Mäß und Maria Rietz in der Mitte spielen, Esin Aslan und Kim Smaniotto über außen, Sarah Kuipers schob er flexibel in der Formation herum und war zufrieden mit den Ergebnissen: Beim Sieg gegen den Oberligisten Ahaus habe er ein gutes Spiel gesehen, meinte Zaleski, gegen Senden seien dann immerhin die Sätze knapp gewesen – und damit war die Saison vorbei.

Bis Ende April läuft noch die Vor-Vorbereitung

„Insgesamt war das gut, die physische und psychische Belastung in dieser Saison war mit dem kleinen Kader schon sehr hoch“, so der Trainer.

Bis Ende des Monats will Zaleski mit seinem Team weiter die Zukunft vorbereiten, Spielerinnen testen, Gespräche führen, bevor dann endlich einige Wochen Pause anstehen – die Zukunft hat allerdings schon längst begonnen.

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