Volleyball Regionalliga

TV Gladbeck will zu Hause gegen Borken-Hoxfeld nachlegen

Mirka Holthausen konnte in den vergangenen zwei Wochen nicht am Training des TV Gladbeck teilnehmen. Sie gehört dennoch zum Aufgebot für das Heimspiel gegen den RC Borken-Hoxfeld II.

Mirka Holthausen konnte in den vergangenen zwei Wochen nicht am Training des TV Gladbeck teilnehmen. Sie gehört dennoch zum Aufgebot für das Heimspiel gegen den RC Borken-Hoxfeld II.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Die Volleyballerinnen des TV Gladbeck empfangen den RC Borken II. Der Gast ist favorisiert. Darum ist TVG-Trainer Zaleski dennoch zuversichtlich.

An das letzte Aufeinandertreffen mit dem RC Borken-Hoxfeld II erinnern sich Trainer und Aktive des TV Gladbeck sehr gerne zurück. Es war am 25. Januar, als sich der damalige Tabellenführer der Volleyball-Oberliga in der Artur-Schirrmacher-Halle zum Spitzenspiel vorstellte und gegen den TVG mit 0:3 verlor. Nun kommt es zur Neuauflage, allerdings in der Regionalliga West. Und wieder gehen die Gäste favorisiert in die Partie.

Trainer des TV Gladbeck rechnet sich gegen Borken durchaus etwas aus

„Die Borkenerinnen“, sagt Waldemar Zaleski, „haben mich überrascht.“ Damit meint der erfahrene Trainer des TV Gladbeck den jüngsten 3:1-Erfolg des RC-Teams über die SG Langenfeld. „Das ist ein klares Signal“, so Zaleski. Zur Erinnerung: Am ersten Spieltag der Saison hat eben jene SG Langenfeld den Gladbeckerinnen eine Lehrstunde in Sachen Regionalliga-Volleyball erteilt.

Der TVG konnte sich danach aber steigern und das Derby gegen den selbsternannten Aufstiegsfavoriten TuS Herten gewinnen. Und auch gegen den Tabellendritten aus Borken rechnet sich Zaleski durchaus etwas aus: „Wenn wir ähnlich konzentriert und mit einer ähnlichen Lockerheit ins Spiel gehen wie gegen Herten, dann sehe ich durchaus die Chance, die Punkte wieder in Gladbeck zu behalten.“

Holthausen konnte zuletzt nicht am Training des TV Gladbeck teilnehmen

Knapp zwei Wochen hatten die Blau-Weißen Zeit, um sich auf die anstehende Aufgabe vorzubereiten. Allerdings konnten das nicht alle Spielerinnen tun: Kapitänin Kim Smaniotto nahm erst am vergangenen Mittwoch das Training auf und Mirka Holthausen musste komplett passen. Immerhin wird die erfahrene Außenangreiferin am Sonntag wieder zum Kader gehören.

Spielen wird Holthausen zunächst aber nicht. Erst einmal setzt Zaleski nämlich auf Josephine Magga und Zugang Lisa-Marie Haas. Der Coach betont: „Sie haben gut trainiert und in Kurzeinsätzen erkennen lassen, dass sie in der Lage sind, den Ausfall einer Spielerin wie Mirka zu kompensieren.“

Beim Spiel kommt es zum Wiedersehen mit der Ex-Gladbeckerin Melissa Vasi

Die Gladbeckerinnen empfangen den RC Borken-Hoxfeld II mit einem 14 Frauen starken Kader. Sie freuen sich auf das zweite Saisonheimspiel und auf ein Wiedersehen mit Melissa Vasi, die ja vor zwei Jahren noch als Akteurin des TVG in den Kreis der Jugendnationalmannschaft gekommen ist. Inzwischen besucht Vasi das Sportinternat in Münster und spielt neben Borken auch für den VCO Münster. „Es ist schade, dass Melissa auf der anderen Seite steht“, gibt Zaleski zu.

Vor allem gilt es morgen aber auf Clara Schlettert zu achten. Die Zuspielerin des RC Borken-Hoxfeld kann Zweitliga-Erfahrung in die Waagschale werfen und ist der Dreh- und Angelpunkt bei den Gästen. „Wir müssen“, fordert Zaleski, „ihr das Leben schwer machen. Das ist unsere Aufgabe.“ Im vergangenen Januar ist das dem TV Gladbeck vorzüglich gelungen . . .

Das Spiel des TV Gladbeck gegen den RC Borken-Hoxfeld II beginnt am Sonntag, 27. September, um 17 Uhr an der Konrad-Adenauer-Allee. 102 Fans dürfen zugucken, der TVG bittet darum, eine Zuschauererklärung, die sich auf der Homepage zum Herunterladen findet, schon ausgefüllt mitzubringen, um lange Wartezeiten vor der Artur-Schirrmacher-Halle zu verhindern.

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