Volleyball Regionalliga

TV Gladbeck: Trainer baut im Volleyball-Derby auf die Fans

Katharina Friedrich (li.) hat viele Jahre für den TV Gladbeck in der Zweiten Frauenvolleyball-Bundesliga gespielt. Nun kehrt sie als Akteurin des TuS Herten mal wieder in die Artur-Schirrmacher-Halle zurück.

Katharina Friedrich (li.) hat viele Jahre für den TV Gladbeck in der Zweiten Frauenvolleyball-Bundesliga gespielt. Nun kehrt sie als Akteurin des TuS Herten mal wieder in die Artur-Schirrmacher-Halle zurück.

Foto: Joachim Kleine-Büning / WAZ Foto Services

Gladbeck.  In der Frauenvolleyball-Regionalliga steht das Derby TV Gladbeck gegen den TuS Herten an. Für den TVG-Trainer kommt es auch auf die Fans an.

Waldemar Zaleski macht sich überhaupt keine Illusionen. „Dieses Spiel wird sehr schwer“, sagt der Trainer des TV Gladbeck mit Blick auf das Derby in der Volleyball-Regionalliga der Frauen gegen den TuS Herten. Der Coach der Blau-Weißen baut darauf, dass die Fans in der Artur-Schirrmacher-Halle seine Mannschaft lautstark unterstützen.

Für Zaleski ist der TV Gladbeck im Spiel gegen den TuS Herten Außenseiter

Nach der Begegnung mit dem Vorjahresvierten SG Langenfeld (0:3) am ersten Spieltag trifft der Neuling aus Gladbeck nun auf den Topfavoriten. Der TuS Herten nimmt diese Rolle übrigens sehr selbstbewusst an und hat sich den Aufstieg in die Dritte Liga auf die Fahnen geschrieben. „Wir“, sagt daher Waldemar Zaleski, „sind der Underdog.“

Spielerisch, ist der erfahrene Trainer überzeugt, sei seine Mannschaft kaum schwächer als Langenfeld oder auch Herten. „In Langenfeld“, so Zaleski weiter, „ist es uns aber nicht gelungen, die richtige emotionale Einstellung zu finden.“ Seine Spielerinnen hätten den Kopf nicht frei gehabt, infolge dessen seien sie unsicher gewesen.

Rund 100 Zuschauer dürfen beim Derby TV Gladbeck gegen TuS Herten dabei sein

Unter der Woche war das ein Thema in den Trainingseinheiten. „Ich denke, dass die Mannschaft das gut verarbeitet hat und spielerisch mehr abrufen wird als in Langenfeld“, so der TVG-Coach, der in der Begegnung mit dem TuS Herten sein bestes Team aufbieten kann.

Helfen sollen gegen den Favoriten die Anhänger. Rund 100 Zuschauer dürfen am Sonntag, 13. September, um 17 Uhr dabei sein in der Artur-Schirrmacher-Halle, 40 Tickets haben die Gladbecker den Gästen zur Verfügung gestellt. Zaleski: „Unsere Fans müssen zu unserem siebten Mann werden in diesem sehr schweren Spiel.“

Die Ex-Gladbeckerin Katharina Pietrek (geborene Friedrich) spielt für den TuS Herten

Und ein schweres Spiel wird es ohne Wenn und Aber für den TV Gladbeck. Dazu reicht bereits ein flüchtiger Blick in die Kaderliste des TuS Herten. Im Aufgebot der Gäste stehen in Joelle Pospiech und Katharina Pietrek (geborene Friedrich) unter anderem zwei ehemalige TVG-Akteurinnen aus Zweitligazeiten. „Diese beiden“, betont Zaleski, „sind die Schlüsselspielerinnen.“

Eine besondere Beziehung hat Zaleski zu Pietrek: „Ich habe sie damals nach Gladbeck geholt, sie war dann bekanntlich viele Jahre die Kapitänin der Mannschaft. Ich mag Katha sehr, es ist schade, dass sie auf der anderen Seite steht.“

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