Volleyball

TV Gladbeck: Kein Happyend für Sina Kostorz & Co. in Borken

Erlebte beim TV Gladbeck gute Zeiten: Sina Kostorz. Jetzt feierte sie mit den Skurios Volleys Borken den Gewinn der Meisterschaft in der Zweiten Liga Nord. Der Klub verzichtet aber auf den Aufstieg.

Erlebte beim TV Gladbeck gute Zeiten: Sina Kostorz. Jetzt feierte sie mit den Skurios Volleys Borken den Gewinn der Meisterschaft in der Zweiten Liga Nord. Der Klub verzichtet aber auf den Aufstieg.

Foto: Oliver Mengedoht

Borken/Gladbeck.   Vier Ex-Spielerinnen des TV Gladbeck sind mit Borken jetzt Meister der 2. Frauenvolleyball-Bundesliga geworden. Ein Happyend gab’s dennoch nicht.

Kein Happyend für Sina Kostorz, Jana Röwer, Simone Heynck und Maud van Koot. Die vier Volleyballerinnen, die früher einmal allesamt für die Giants des TV Gladbeck am Ball waren, sind mit den Skurios Volleys Borken zwar ungeschlagener Meister der Zweiten Bundesliga Nord geworden. Ungeachtet dessen verzichtet ihr Klub aber auf den Aufstieg in die deutsche Eliteliga.

Der Sprung in die höchste Spielklasse scheitert in Borken schlicht und ergreifend am Geld. Oder, genauer: am fehlenden Geld. Dabei handelt es sich laut Uli Seyer, Manager der Skurios Volleys Borken, um die stolze Summe von rund 450000 Euro.

Borken verabschiedet Ex-TVG-Spielerin Maud van Koot

Am vergangenen Wochenende gewannen Sina Kostorz & Co. ihr letztes Saisonspiel gegen SF Aligse mit 3:1. 1116 Zuschauer schauten sich den Vergleich in der Borkener Mergelsberg-Halle an. Für die Skurios Volleys war es der 24. Erfolg im 24. Spiel der Punkterunde.

Vor der Begegnung mit Aligse, das in die Dritte Liga abgestiegen ist, verabschiedeten die Borkener Maud van Koot, die zwei Jahre lang im Münsterland aktiv gewesen ist. Laut der Homepage der Skurios Volleys „flossen dann auch schon die ersten Tränen“.

TV Gladbeck erlebte eine identischen Situation

Der TV Gladbeck, mittlerweile bekanntlich in die Oberliga abgestürzt, erlebte vor gar nicht allzu langer Zeit eine identische Situation wie die Skurios Volleys Borken aktuell. In der Saison 2013/2014 hatten sich die damals von Uwe Wallenhorst trainierten Blau-Weißen das Aufstiegsrecht in die Erste Bundesliga erkämpft. Der Klub verzichtete indes wie Borken mit dem Hinweis auf fehlende finanzielle Mittel.

Andreas Packeisen, Geschäftsführer der Volleyballabteilung im TVG, begründete etwas später die Entscheidung mit diesen Worten : „Die Wirtschaftlichkeit für ein Projekt Erste Liga war nicht gegeben.“

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