Volleyball

TV Gladbeck Giants verlieren beim Ligaprimus in Köln

Die Giants am Boden – in Köln gab es für den Zweitligisten nichts zu holen.

Die Giants am Boden – in Köln gab es für den Zweitligisten nichts zu holen.

Foto: Oliver Mengedoht

Die Giants können taktische und spielerische Vorgaben beim 0:3 in Köln nicht umsetzen. Borken zieht in der Tabelle vorbei.

DSHS Snowtrex Köln -
TV Gladbeck Giants 3:0

Sätze: 25:19, 25:12, 25:22
Giants: Röwer, Meis, Pennekamp, Krefting, Döhnert, Windham, Adolph, Marschollek, Emming, Kostorz, Friedrich.

Die Sensation blieb aus: Beim Tabellenführer DSHS Snowtrex Köln kassierten die TV Gladbeck Giants eine deutlich 0:3-Niederlage. Die nicht abreißenden Personalprobleme machten den Zweitliga-Volleyballerinnen im blauen Dress auch an diesem Spieltag wieder zu schaffen.

Til Kittel, Trainer der Gladbecker Giants, kündigte vor der Partie beim Spitzenreiter Köln an, dass seine Mannschaft den Gastgebern das Leben so schwer wie möglich machen wolle. Doch die starken Domstädterinnen ließen sich von den Gästen in blau-weiß nicht ärgern. „Wir sind im Moment nicht in der Lage, unsere Trainingsleistung abzurufen“, erklärt Enno Schulz, Co-Trainer des TVG, den Misserfolg. Der Assistenzcoach macht aber auch deutlich, dass nicht nur die Personalprobleme eine Erklärung sind. „Es darf keine Entschuldigung für die Leistung sein“, so Schulz.

In manchen Phasen Paroli geboten

Dem TV Gladbeck fehlte am Samstagabend, neben den ausgefallenen Spielerinnen Cinja Tillmann und Anne Paß, auch die nötige Gegenwehr. Die Kölnerinnen setzten das Team um Giants-Kapitänin Katharina Friedrich mit ihren starken Aufschlägen unter Druck. Das verunsicherte die Blauhemden, die keine Konstanz in ihre Leistung brachten.

Besonders im zweiten Durchgang punktete Snowtrex Köln und ließ dem TV Gladbeck nicht den Hauch einer Chance. Das Satzergebnis von 12:25 aus Sicht der Giants spricht für sich. „Es gab aber auch Phasen, in denen wir Köln Paroli bieten konnten“, findet Enno Schulz auch lobende Worte.

Der Co-Trainer bemängelte vor allem, dass die Spielerinnen die taktischen und spielerischen Vorgaben nicht umsetzten. „Wir haben einfach kein gutes Spiel gezeigt“, fasst Enno Schulz die Partie in der Domstadt zusammen.

Die Skurios Volleys Borken kletterten an diesem Wochenende in der Tabelle durch ihren 3:0-Sieg in Münster an den Gladbeckerinnen vorbei, die auf den achten Platz abrutschten. „Es ist nun an der Zeit, sich zu schütteln und aufzustehen“, fordert Enno Schulz.

Krefting bekommt MVP-Medaille

Nach der deutlichen Niederlage in Köln lobte der Co-Trainer vor allem eine Spielerin. Steffi Krefting, Zuspielerin der TVG-Zweitvertretung, unterstützte die das Team beim Gastspiel in Köln. „Steffi hat ihre Sache sehr gut gemacht und wurde prompt zur besten Spielerin gewählt“, freute sich Schulz. Damit erhielt die erfahrene Akteurin ihre erste MVP-Silbermedaille.

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