Volleyball Regionalliga

TV Gladbeck geht mit viel Rückwind ins Aufsteigerduell

Der TV Gladbeck um Kapitänin Kim Smaniotto (2. v. li.) holte aus den vergangenen beiden Regionalligaspielen vier Punkte. Nun empfängt das Team in der Schirrmacher-Halle Mitaufsteiger VTV Freier Grund.

Der TV Gladbeck um Kapitänin Kim Smaniotto (2. v. li.) holte aus den vergangenen beiden Regionalligaspielen vier Punkte. Nun empfängt das Team in der Schirrmacher-Halle Mitaufsteiger VTV Freier Grund.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  In der Volleyball-Regionalliga empfangen die Frauen des TV Gladbeck Mitaufsteiger VTV Freier Grund. Die Gastgeber gehen mit Rückenwind ins Spiel.

Zuletzt gab es einen umjubelten 3:2-Erfolg bei Spitzenreiter TV Hörde II und die Trainingswoche danach verlief gut: Die Regionalliga-Volleyballerinnen des TV Gladbeck gehen also mit viel Rückenwind ins Heimspiel gegen den Mitaufsteiger VTV Freier Grund aus Neunkirchen. Und doch stimmt TVG-Trainer Waldemar Zaleski auch mahnende Worte an.

Trainer des TV Gladbeck weiß seine Mannschaft gut vorbereitet

„Wir wissen nicht viel über den Gegner, klar ist aber, dass wir ihn auf keinen Fall unterschätzen dürfen“, betont der erfahrene Coach und verweist auf das bisherige Abschneiden der Siegerländerinnen. Die haben erst drei Spiele ausgetragen und zwei davon gewonnen. Insbesondere der 3:1-Erfolg des VTV über die SG SV Werth/TuB Bocholt hat Waldemar Zaleski aufhorchen lassen. Der Grund: „Bocholt ist schließlich eine etablierte Regionalliga-Mannschaft.“

Waldemar Zaleski weiß sein Team aber gut vorbereitet. „Die Trainingsbeteiligung war erneut gut, die Mädels haben außerdem das Programm sehr solide absolviert“, so der Übungsleiter des TV Gladbeck. Das seien gute Voraussetzungen, um eine starke Leistung abzurufen.

Steinwartz und Schelonke stehen dem TV Gladbeck nicht zur Verfügung

Eine weitere Voraussetzung für ein gutes Spiel ist die personelle Situation. Zaleski kann für die Begegnung mit dem VTV Freier Grund auf einen 13-köpfigen Kader zurückgreifen. Dazu zählt auch Mareet Maidhof, die inzwischen bekanntlich das Sportinternat in Münster besucht und auch für den VCO aktiv ist. Nicht zum Aufgebot gehören aus beruflichen Gründen Selina Steinwartz und Lisa Schelonke.

Die Blau-Weißen wollen selbstredend an die Leistung anknüpfen, die sie am vergangenen Spieltag in Dortmund gezeigt haben. Maren Mäß avancierte beim 3:2-Krimi über die Zweitvertretung des TV Hörde zur wertvollsten Akteurin auf dem Feld, Zaleski zeigte sich angetan von der stabilen und konstanten Vorstellung seiner Mannschaft.

TV Gladbeck hat zuletzt zweimal mit 3:2 gewinnen können

Die glaubt offenbar an ihr Können und somit an sich. Das bewies sie in Dortmund im fünften Satz und das bewies sie auch eine Woche zuvor gegen Paderborn im fünften Satz. Aber auch der morgige Gegner weiß, wie man einen Tiebreak zu seinen Gunsten entscheidet. Ihr letztes Spiel gewannen die Siegerländerinnen nämlich gegen den SC 99 Düsseldorf nach 0:2-Satzrückstand ebenfalls mit 3:2.

Zaleski sagt auch deshalb über den Gast aus Neunkirchen: „Wir müssen davon ausgehen, dass diese Mannschaft stark spielen kann.“

Das Spiel des TV Gladbeck steigt am 25. Oktober um 17 Uhr

Ausgetragen wird der Vergleich zwischen dem TV Gladbeck und dem VTV Freier Grund am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr in der Artur-Schirrmacher-Halle. Der Gastgeber verweist auf seiner Homepage auf die derzeit gültigen Schutz- und Hygienemaßnahmen für den Spielbetrieb und bittet die Fans darum, die dort zu findende Erklärung des Zuschauers/der Zuschauerin für den Spieltag auszudrucken und bereits ausgefüllt mitzubringen.

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