Volleyball-Oberliga

TV Gladbeck: 3:1 in Paderborn - Sonderlob für eine Spielerin

Maria Rietz (li.) und Kim Smaniotto feierten mit dem TV Gladbeck in der Frauenvolleyball-Oberliga einen 3:1-Erfolg bei der SG Sande/VoR Paderborn.

Maria Rietz (li.) und Kim Smaniotto feierten mit dem TV Gladbeck in der Frauenvolleyball-Oberliga einen 3:1-Erfolg bei der SG Sande/VoR Paderborn.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Paderborn.  Die Volleyballerinnen des TV Gladbeck haben in Paderborn drei Punkte geholt. Trainer Zaleski lobte das Team und eine Spielerin ganz besonders.

Die Volleyballerinnen des TV Gladbeck sind in der Oberliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Das von gravierenden personellen Problemen geplagte Team der Blau-Weißen feierte bei der SG Sande/VoR Paderborn einen 3:1 (25:12, 22:25, 25:17, 25:22)-Sieg. Nach dem Spiel lobte TVG-Trainer Waldemar Zaleski das Team und eine Spielerin ganz besonders.

„Lara Bittner“, so der erfahrene Coach, „hat mich positiv überrascht.“ Zur Erinnerung: Die 15-Jährige aus der Verbandsliga-Mannschaft des TV Gladbeck sprang in Paderborn ein, weil die drei etatmäßigen Zuspielerinnen (Ellen Plonowski, Sarah Bahn, Julia Frohleiks) verletzt waren oder aus beruflichen Gründen passen mussten. Zaleski: „Man konnte von außen nicht erkennen, dass Lara erst seit zwei, drei Wochen zur ersten Damen gehört, sie wirkte vollständig integriert und hat sehr sehr viele Dinge richtig gemacht.“

TV Gladbeck muss in Paderborn auch noch Sabrina Sobieraj ersetzen

In Paderborn startete der TV Gladbeck, der kurzfristig auch noch die erkrankte Libera Sabrina Sobieraj ersetzen musste, eindrucksvoll. Schon mit den Aufschlägen setzten die Gäste die SG immer wieder unter Druck, und im Angriff gingen die Blau-Weißen sehr aggressiv zur Sache. Konsequenz: der erste Durchgang ging mit 25:12 deutlich an den TVG.

„Dass wir den zweiten Satz verloren haben, war überraschend“, so Zaleski. Zunächst habe es danach nicht ausgesehen, doch dann sei plötzlich der Wurm drin gewesen. „Wir haben uns der Spielweise des Gegners angepasst“, stellte Zaleski fest. Paderborn glich zum 1:1 aus und war auch im Anschluss ein nahezu gleichwertiger Kontrahent.

Waldemar Zaleski, Trainer des TV Gladbeck, spendet verbalen Beifall

hier gibt es mehr artikel aus dem gladbecker sporthier gibt es mehr artikel aus dem gladbecker sportLetztlich entschied der TVG den Vergleich aber zu seinen Gunsten, weil in den Endphase sowohl des dritten als auch des vierten Satzes Aufschlag und Angriff wieder gut funktionierten. „Wir hatten“, sagte Zaleski, „insgesamt die Kontrolle über den Verlauf der Sätze. Wir haben das Spiel verdientermaßen gewonnen.“

Zaleski spendete seinem Team verbalen Applaus: „Die Mannschaft hat als Mannschaft überzeugt, sie hat einen Schritt nach vorne gemacht. Auch die, die zwischenzeitlich nicht gespielt haben, haben die anderen sehr stark unterstützt.“ Die Trainingseinheiten während der Herbstpause und die Testspiele gegen Recklinghausen und Bottrop/Borbeck hätten Früchte getragen. „Damit“, so der Trainer des TVG zufrieden, „haben wir alles richtig gemacht.“

TV Gladbeck: Steinwartz, Bittner, Mäß, Rietz, Kaiser, Magga, Holthausen, Smaniotto, Putzmann.

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