Triathlon

SV Gladbeck 13: Wiedenhöfer und Zuddas gehen in die Wüste

Giuseppe Zuddas vom SV Gladbeck 13 möchte sich beim 70.3 Ironman in Dubai für dieWeltmeisterschaft qualifizieren. Er hat sich intensiv auf die Veranstaltung vorbereitet.

Giuseppe Zuddas vom SV Gladbeck 13 möchte sich beim 70.3 Ironman in Dubai für dieWeltmeisterschaft qualifizieren. Er hat sich intensiv auf die Veranstaltung vorbereitet.

Foto: Roling/SV Gladbeck 13

Gladbeck.   Zwei Triathleten des SV Gladbeck 13 gehen in die Wüste: Frank Wiedenhöfer und Giuseppe Zuddas nehmen am 70.3 Ironman-Wettkampf in Dubai teil.

Zwei Triathleten des SV 13 gehen in die Wüste: Frank Wiedenhöfer und Giuseppe Zuddas nehmen am morgigen Freitag an der zweiten Auflage des 70.3 Ironman-Wettkampfs in Dubai teil. Die Gladbecker wollen Erfahrungen sammeln und, so Wiedenhöfer, „wenn der Plan funktioniert, Top-Ten-Platzierungen erreichen und mit ein wenig Glück ein zusätzliches Weltmeisterschafts-Ticket lösen“.

Frank Wiedenhöfer, der sich bereits im vergangenen Jahr auf Rügen für die Ironman 70.3-WM in Nizza 2019 mit einem Platz in der Altersklasse 50 qualifiziert hatte, hat auch für Dubai Ambitionen. Der Feuerwehrmann: „Einerseits will ich meinen Trainingskollegen unterstützen, aber auch die Leistung von September bestätigen.“

Einmal Rom und zurück

Für Zuddas, der auf Rügen nur knapp die WM-Qualifikation verpasste, würde ein kleiner Traum in Erfüllung gehen. „Bei Weltmeisterschaften treffen sich nun mal die besten der Welt, da mitzumischen ist schon ein besonderes Ziel“, beschreibt Zuddas seine Gemütslage.

Seit Oktober haben die beiden 13er 2200 km auf dem Rad und 750 km in den Laufschuhen abgeleistet. Dies entspricht der Distanz nach Rom und zurück. Wiedenhöfer erläutert: „Eine Mitteldistanz benötigt eine gute Grundlagenausdauer und die bekommt eben nur, wenn man viel schwimmt, Rad fährt und läuft. Da hilft es auch nicht, wenn in Gladbeck und Umgebung seit Wochen die Welt im Regen steht. Giuseppe Zuddas: „Kannste nix machen, musste durch.“

Trainingslager auf Fuerteventura

Ein kleines Trainingsbonbon haben sich Wiedenhöfer und Zuddas gegönnt. Im November waren sie für zehn Tage auf Fuerteventura - bei sommerlichen 25 Grad. Hier wurden die nötigen und besonders wichtigen Radkilometer gesammelt. „Die ganze Zeit auf der Rolle fahren macht mit der Zeit auch wenig Bock“, schwärmt Zuddas nicht gerade von seinen Einheiten vor dem heimischen Radanimationsprogramm „Zwift“.

Auf den Straßen von Fuerteventura schrubbten die 13er etliche Kilometer. Dreieinhalb Stunden dauerten die Ausfahrten auf den Crossern (das sind geländegängige Rennräder) und Mountainbikes, um fit zu werden. Am einfachsten waren die Schwimm- und Laufeinheiten zu bewältigen. „Laufen geht ja immer“, sagt Zuddas und hebt hervor, dass die beleuchtete Runde um das Schloss in Wittringen und das Stadion für die Intervalle sehr hilfreich sind. Geschwommen wurde in der Traglufthalle, die, so Wiedenhöfer, „die gewohnt guten Trainingsbedingungen lieferte“.

Ziel befindet sich am Hotel Buj al Arab

In Dubai erwartet die 3er weder Regen noch Kälte noch ein beheiztes Schwimmbecken, sondern angenehme 23 Grad Wassertemperatur im Persischen Golf vor der künstlichen Palmeninsel, eine Radausfahrt auf großen asphaltierten Straßen in die Wüste Dubais und ein Lauf über die Strandpromenade von Jumeirah Beach. Das Ziel befindet sich in der Nähe eines der teuersten Hotels der Welt, der Sieben-Sterne-Nobelherberge Buj al Arab.

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