Fußball

SG Preußen Gladbeck: Thiele ist mächtig sauer auf Erle 19

Daniel Thiele, der Trainer von Preußen Gladbeck, ist mächtig sauer auf die SpVgg Erle 19.

Daniel Thiele, der Trainer von Preußen Gladbeck, ist mächtig sauer auf die SpVgg Erle 19.

Foto: Mengedoht

Gladbeck.   Preußen Gladbeck muss am 18. April bei Erle 19 antreten. Sehr zum Ärger von SGP-Trainer Daniel Thiele, der womöglich keine Elf zusammenbekommt.

Tritt Preußen Gladbeck an? Oder tritt Preußen Gladbeck nicht an? Das ist die Frage, auf die auch am Mittwochnachmittag noch keine Antwort gab. „Ich kann es ehrlich gesagt nicht sagen“, so der wütende SGP-Trainer Daniel Thiele vor dem Nachholspiel beim Tabellenzweiten Erle 19 (Do., 19.30 Uhr, Oststraße in Gelsenkirchen).

Die Erler nutzten zwei Tage nach dem abgebrochenen Spiel den offiziellen Weg und beantragten die Verlegung der Partie vom offiziellen Nachholspieltag Ostermontag auf den heutigen Donnerstag. Die Preußen reagierten darauf zunächst nicht.

Daniel Thiele gibt Fehler seines Vereins zu

Dazu Thiele: „Ja, es war ein Fehler von uns, nicht zeitnah zu reagieren, aber in der Kreisliga A wünsche ich mir, dass sich die Vereine selber untereinander absprechen, bevor man den offiziellen Weg geht.“ Der Grund für die Spielverlegung? Thiele: „Es soll freundlicher sein, Ostern frei zu haben.“

Damit ist der Übungsleiter der Schwarz-Gelben überhaupt nicht einverstanden: „Was bitteschön ist an einem Donnerstagabend freundlicher als an einem Montagnachmittag?“ Wenn es gut läuft bekommt Thiele für das heutige Spiel elf Aktive zusammen. Er erklärt: „Das aber auch nur, wenn einige Spieler eher frei von der Arbeit machen können. Das muss man sich mal reinziehen: Da müssen sich Spieler Urlaub nehmen oder eine Stunde vom Zeitkonto opfern, um in der Kreisliga A Fußball zu spielen, weil es auf einem Donnerstagabend ja freundlicher ist!“

Preußen Gladbeck knöpft Tabellenführer Punkt ab

Am Sonntag punktete Schwarz-Gelb noch gegen Tabellenführer VfB Kirchhellen und war auch in dieser Partie schon personell arg gebeutelt. Aus dieser Startelf fehlen in Marcel Dörnemann, Dennis Rühr, Michael Wehner, Alexander Goronczy und Omar Chamdine nun weitere fünf Spieler.

„Wenn wir auflaufen, werden wir natürlich alles geben, um zu gewinnen, aber wir schöpfen aus dem Letzten“, so Thiele, der für den VfB Kirchhellen alles geben möchte: „Wir nehmen Kirchhellen zwei Punkte weg und schenken womöglich den Erlern drei Punkte. Wenn ich das alles im Vorfeld gewusst hätte, hätte ich am liebsten gegen Kirchhellen verloren.“

Thiele hofft, dass der VfB Kirchhellen Meister wird

Der Coach weiter: „Erle geht als lachender Dritter aus der ganzen Sache heraus. Kirchhellen erwartet von uns sicher das gleiche Engagement wie am Sonntag und da tut es mir für den VfB einfach nur Leid. Bleibt zu hoffen, dass, egal wie das Spiel am Ende ausgeht, Kirchhellen Meister wird.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben