Fußball Bezirksliga

Pannenbecker: „Wir spielen ab sofort, um zu gewinnen“

Es soll und muss gejubelt werden: Der SV Zweckel braucht im Abstiegskampf jeden Punkt, um noch ans rettende Ufer zu klettern..

Es soll und muss gejubelt werden: Der SV Zweckel braucht im Abstiegskampf jeden Punkt, um noch ans rettende Ufer zu klettern..

Foto: Oliver Mengedoht

SV Zweckel startet im Abstiegskampf gegen den Erler SV. Für Michael Pannenbecker ist es das Heimdebüt – nach fast drei Monaten.

Michael Pannenbecker ist zwar bereits seit Mitte November Trainer des SV Zweckel. Er steht aber erst jetzt gegen den Erler SV 08 (Anstoß: So, 15 Uhr, Dorstener Straße) vor seinem Debüt an der Linie.

Insgesamt gab es seitdem drei Tests (ein Sieg, zwei Niederlagen) sowie den Gewinn der Stadtmeisterschaft. Für seine Mannschaft beginnt nun der Kampf um den Klassenerhalt.

Kopfproblem soll jetzt behoben sein

„Eins ist klar: Wir sind ab sofort selbstbewusst und treten an, um Spiele zu gewinnen“, stellte der Übungsleiter, der bereits zu Beginn des Jahres von einem Kopfproblem seiner Mannschaft sprach, klar.

Die Misserfolge der vergangenen Jahre sollen vergessen sein. „Wenn man Spiele gewinnen will, muss man offensiv spielen. Wir müssen sicherlich ein gutes Maß finden“, sagte Pannenbecker vor dem Spiel gegen den Tabellenfünften Erler SV.

„Für mich ist Erle eine Mannschaft mit richtig guten Einzelspielern, die mit Disteln eigentlich um den Aufstieg spielen müsste“, so der Coach, der die Liga noch von seinem Ex-Klub SF Stuckenbusch kennt. „Sicherlich ist das zum Auftakt nicht der super-ideale Gegner, aber irgendwann müssen wir ja anfangen.“

Schwierige Vorbereitung für den SVZ

Die Vorbereitung verlief in Zweckel schlecht. Sechs Testspiele sind insgesamt ausgefallen. Trainiert werden konnte wenig. „Natürlich hatten wir uns das anders vorgestellt. Es ist ein Stück weit schwer einzuschätzen, wie weit wir sind. Aber die Mannschaft ist heiß, ich bin heiß. Es kann endlich losgehen.“

Drei Punkte sind es für die Gladbecker aktuell bis ans rettende Ufer bei noch zwei ausstehenden Nachholspielen. „Wir haben Ziele. Es wird nicht reichen, wieder nur drei Spiele zu gewinnen. An Arbeitsaufwand und Motivation sind 110 Prozent gefordert“, sagte er.

Kursal Türkel wird sein Debüt geben

Der ein oder andere seiner Mannschaft hatte in den letzten Wochen mit der Trainingsbelastung seine Probleme. „Das waren sie aus den letzten Jahren wohl nicht so gewohnt“, stellte der Coach im Winter fest. Die Zugänge Yasin Karaca und Marcel Lachmanski sind noch nicht so weit. Neu-Stratege Kutsal Türkel steht dagegen vor seinem Startelfdebüt.

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