Kanusport

Kanufreunde Wiking Gladbeck: Heimspiel für Tim Bremer

Heimspiel für Tim Bremer: Er geht bei der 36. Auflage des Gladbecker Kanuslaloms an den Start.

Heimspiel für Tim Bremer: Er geht bei der 36. Auflage des Gladbecker Kanuslaloms an den Start.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Die Kanu-Freunde Wiking richten den 36. Gladbecker Kanu-Slalom aus. Mit dabei ist Tim Bremer. Er reist vom Bundesstützpunkt in Augsburg an.

Die Kanu-Freunde Wiking richten einmal mehr den Gladbecker Kanu-Slalom aus. Wann? Am Wochenende 31. August/1. September. Wo? Auf der Lippe in Dorsten-Östrich unterhalb der Autobahnbrücke der A31.

Die traditionsreiche Veranstaltung erlebt ihre 36. Auflage. Die Wettkämpfe werden am Samstag von 12.30 bis 18 Uhr und einen Tag später von 9.30 bis 15 Uhr ausgetragen. Die Resonanz fällt laut Thorsten Bremer erneut gut aus. „Gemeldet haben mehr als 200 Sportler aus ganz NRW“, so der Vorsitzende der Kanu-Freunde Gladbeck. Und weiter: „Die jüngsten Aktiven sind sieben Jahre alt, der älteste Sportler zählt bereits stolze 80 Jahre.“

Tim Bremer reist vom Bundesstützpunkt in Augsburg an

Obwohl alle anwesenden Mitglieder der Kanu-Freunde Wiking für die Veranstaltung als Helfer benötigt werden, werden einige Sportler des Gastgebers auch an den Start gehen. Allen voran Tim Bremer. Das Aushängeschild des Klubs wird extra vom Bundesstützpunkt in Augsburg nach Dorsten anreisen.

Kürzlich erst stellte Tim Bremer seine gute Form unter Beweis. Bei zwei Rennen des Deutschland-Cups im französischen Metz sicherte sich das Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr jeweils den dritten Platz.

Gladbecker Talent Joseph Seibert geht auch den den Start

Auch das zweite Gladbecker Talent, Joseph Seibert, wird sich ebenfalls präsentieren. Und das aus einem guten Grund. Denn der 36. Gladbecker Kanu-Slalom ist gleichzeitig die Bezirksmeisterschaft und zudem noch das Finale des NRW-Cups. Dabei handelt es sich um eine Serie von sieben Wettkämpfen in Nordrhein-Westfalen, die immer in einem Kalenderjahr ausgefahren wird.

Gefahren wird sowohl im Einer-Kajak (sitzend mit einem Doppelpaddel) als auch im Canadier (knieend mit einem Stechpaddel). Im Canadier gibt es sowohl Einer-Canadier als auch Zweier-Canadier. Gepaddelt wird in zwei Läufen, wobei der bessere Lauf zählt. Zu der reinen Fahrzeit, welche auf der Lippe bei unter 100 Sekunden liegen wird, werden die Strafsekunden für die nicht korrekte Befahrung eines Tores addiert. Zusätzlich werden auch noch Teamrennen ausgefahren. Bei diesen befinden sich immer drei Boote gleichzeitig als Mannschaft auf der Strecke.

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