Fußball

Feldstadtmeisterschaft: Pokal als Ticket nach Gelsenkirchen

Titelverteidiger ist der BV Rentfort (hier Sebastian Blume) – in diesem Jahr darf der Endspielsieger aus Gladbeck an der Finalrunde in Gelsenkirchen teilnehmen.

Titelverteidiger ist der BV Rentfort (hier Sebastian Blume) – in diesem Jahr darf der Endspielsieger aus Gladbeck an der Finalrunde in Gelsenkirchen teilnehmen.

Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Modus, Termin, Ausrichter und Gruppenauslosung der Gladbecker Feldstadtmeisterschaft 2019 stehen fest. Hier gibt es alle Infos im Überblick.

Bei der ersten Abstimmung ging gar keine Hand nach oben – gut so, fand Andreas Knittel, der die Frage in den Raum gestellt hatte, ob jemand grundsätzlich gegen das Austragen einer Feldstadtmeisterschaft sei.

„In Bottrop gibt es keine – sowas finde ich schade. Wenigstens einmal im Jahr sollten sich die Vereine alle gemeinsam sehen“, erklärte Knittel auf der Sitzung der Fachschaft Fußball, wie ihm das Sommerturnier der Gladbecker Kicker am Herzen liegt. Das findet also auch 2019 wieder statt – wann, wo und wie steht jetzt auch fest.

Kein Thema dabei war eine Teilnahme der Kirchhellener Mannschaften. Das Thema ist (wenn überhaupt) auf 2020 verschoben.

Der Modus: Reserve-Stadtmeister steigt zu den Ersten auf

Sieben Erstmannschaften und zwölf Reserveteams – wie bringt man die unter einen Hut? Die Option, wie in der Halle ein gemeinsames Turnier für alle zu spielen, verwarfen die Verantwortlichen mit Blick auf die Zahl der Spiele. Ebenso den Vorschlag, die Reserven eine Art Vorrunde zur Qualifikation für das Turnier der Erstmannschaften spielen zu lassen. Komplett getrennt wird aber nicht.

Es wird zunächst ein Reserve-Stadtmeister ausgespielt. Dieser darf dann auch beim Turnier der Erstmannschaften mitspielen, so dass dort acht Teams am Start sind.

Die Reservemannschaften spielen in vier Dreiergruppen, die Gruppensieger ziehen ins Halbfinale ein. Die Erstmannschaften treten in zwei Vierergruppen gegeneinander an, die beiden besten jeder Gruppe sind dann entsprechend im Halbfinale.

Eine Neuigkeit gibt es in diesem Jahr: Der Gladbecker Feldstadtmeister qualifiziert sich für die Teilnahme an der Finalrunde der Gelsenkirchener Stadtmeisterschaft 2019.

Die Termine: Stadtmeister wird am 14. Juli gekrönt

Ergeben sich aus dem Modus – da in Gelsenkirchen am 20. Juli gespielt wird, muss der Gladbecker Meister vorher feststehen. Logische Wahl war daher das Wochenende 12. bis 14. Juli.

Das Reserveturnier würde die Fachschaft wiederum eine Woche vorher (5. bis 7. Juli) durchführen, dieser Termin hängt unter anderem von der Stadionbelegung und anderen Veranstaltungen ab und ist daher noch nicht final.

Die Ausrichter: Preußen darf sich erneut beweisen

Schon im vergangenen Jahr war Preußen Gladbeck Ausrichter der Feldstadtmeisterschaft – und auch 2019 wird das Turnier an der Adenauer-Allee stattfinden. Preußen durfte sich erneut bewerben, auch Zweckel und Rentfort erklärten sich zur Ausrichtung bereit – Losfee Mathias Schipper zog dann den Zettel mit der Aufschrift „SG Preußen“ aus dem Pokal.

Auf Wacker Gladbeck fiel das Los bei den Reservemannschaften – gespielt wird aber natürlich nicht auf der Asche an der Burgstraße, sondern entweder im Stadion oder auf einem der Kunstrasenplätze bei Preußen oder Rentfort.

Die Auslosung: Das Turnier der Erstmannschaften

Gruppe A: BV Rentfort, Adler Ellinghorst, FSM Gladbeck – dazu kommt der Stadtmeister der Reservemannschaften.

Gruppe B: SV Zweckel, SG Preußen, Wacker Gladbeck, SuS Schwarz Blau.

Die Bezirksligisten SV Zweckel und BV Rentfort waren als Gruppenköpfe gesetzt.

Die Auslosung: Das Turnier der Reservemannschaften

Gruppe A: BV Rentfort IV, SG Preußen III, SV Zweckel II.

Gruppe B: Wacker Gladbeck III, Schwarz-Blau II, BV Rentfort III.

Gruppe C: SG Preußen II, Wacker Gladbeck IV, FSM Gladbeck II.

Gruppe D: Adler Ellinghorst II, BV Rentfort II, Wacker Gladbeck II.

Bei der Auslosung wurde verhindert, dass Mannschaften des gleichen Vereins bereits in der Gruppenphase aufeinandertreffen.

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