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DFB erleichtert queeren Personen das Spielrecht im Fußball

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Trans*-, inter*, und nicht-binäre Personen haben es nun leichter, über ihr Spielrecht im Amateurfußball selbst zu entscheiden.

Trans*-, inter*, und nicht-binäre Personen haben es nun leichter, über ihr Spielrecht im Amateurfußball selbst zu entscheiden.

Foto: Fabian Strauch / FUNKE Foto Services

Region.  Ab der Saison 2022/2023 tritt eine neue Regelung im Amateurfußball in Kraft. Unter anderem wird es dann für „diverse“ Menschen leichter.

Zur Saison 2022/2023 tritt eine neue Regelung für den Amateurfußball in Kraft. Sowohl in der DFB-Spielordnung, der DFB-Jugendordnung und der DFB-Futsal-Ordnung wird verankert, dass Spielende mit dem Personenstandseintrag „divers“ oder „ohne Angabe“ und Spielende, die ihr Geschlecht haben angleichen lassen, künftig selbst die Entscheidung treffen können, ob ihnen die Spielberechtigung für ein Frauen-, oder Männerteam erteilt werden soll.

Dies gilt auch für transgeschlechtliche Spielende, die nun zu einem selbstbestimmten Zeitpunkt wechseln können oder zunächst in dem Team bleiben, in dem sie bisher gespielt haben.

Solange die sportliche Betätigung während der Einnahme von Medikamenten die Gesundheit der betroffenen Personen nicht beeinträchtigt, können die Personen am Spielbetrieb teilnehmen, weshalb die neue Regelung eine Dopingrelevanz ausschließt.

In den Landes- und Regionalverbänden werden Vertrauenspersonen benannt

Eine explizite Regelung für Personen mit dem Personenstandseintrag „divers“ oder „ohne Angabe“ gab es bisher nicht. Seit dem Jahr 2018 ist es möglich, sich im Personenstandsregister als divers zu registrieren. Im Berliner Fußball-Verband besteht eine entsprechende Regel bereits seit 2019 und wurde in die Praxis umgesetzt. Die Wettbewerbsintegrität sei nicht gefährdet worden.

In den Landes- und Regionalverbänden werden Vertrauenspersonen benannt, die als Ansprechpartner gelten und bei der Erteilung des Spielrechts unterstützen.

„Die Landes- und Regionalverbände, aber auch Zuständige an der Basis signalisieren seit längerem, dass Unsicherheiten herrschen, wie in der Praxis mit trans*, inter* und nicht-binären Spielenden umgegangen werden soll. Deshalb begrüßen sie die Einführung einer nationalen, übergreifenden Regelung zum Spielrecht sehr“, sagt Sabine Mammitzsch, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball.

Thomas Hitzlsperger, DFB-Botschafter für Vielfalt, ergänzt: „Der Fußball steht für Vielfalt, und auch der DFB setzt sich dafür ein. Mit der Regelung des Spielrechts schaffen wir weitere wichtige Voraussetzungen, um auch Spielende unterschiedlichster Geschlechteridentitäten das Spielen zu ermöglichen.“

Mehr dazu und alle Details vom DFB gibt es hier.

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