Handball Oberliga

Der VfL Gladbeck lockt zum letzten Heimspiel des Jahres

Beim VfL Gladbeck freut man sich über das gestiegene Zuschauerinteresse.

Foto: Oliver Mengedoht

Beim VfL Gladbeck freut man sich über das gestiegene Zuschauerinteresse. Foto: Oliver Mengedoht

Der VfL Gladbeck hat den Anschluss an die obere Tabellenhälfte geschafft, neue Fans gewonnen und geht voller Tatendrang in die letzten Spiele.

Die Wehwehchen und kleineren Verletzungen sind auskuriert, die Handballer des VfL Gladbeck scharren mit den Hufen. „Zum Glück geht’s wieder los“, sagt Tim Deffte, sportlicher Leiter des VfL. Nach zwei Wochen Pause steht für den Oberligisten am Samstag, um 19.30 Uhr, das letzte Heimspiel des Jahres an. Zu Gast in der Riesener Sporthalle ist dann Aufsteiger TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck.

Ein Blick auf die Tabelle könnte vermuten lassen, dass der VfL in der Favoritenrolle ist. Immerhin empfängt der Vierte den Zwölften. Tim Deffte dämpft aber die Erwartungen: „In dieser Liga darf man niemanden unterschätzen. Jeder kann jeden schlagen und das Papier sagt nichts aus.“

Den Gegner nicht unterschätzen

Er warnt davor, die Partie gegen den Aufsteiger aus Ostwestfalen auf die leichte Schulter zu nehmen. „Sie haben schon gute Spiele gezeigt“, sagt Deffte. Etwa zuletzt beim 26:26 gegen den Soester TV, der auf dem sechsten Rang nur einen Punkt Rückstand auf den VfL Gladbeck hat.

Damit die Gladbecker nicht ins Straucheln geraten und die zwei Punkte in der heimischen Halle behalten, setzt Deffte auch wieder auf den Faktor Publikum. „Das Interesse an unseren Spielen ist größer geworden“, freut sich der sportliche Leiter über steigende Zuschauerzahlen. Und das, obwohl es zu Saisonbeginn nicht so lief wie gewünscht. „Es war sportlich nicht 100 Prozent das, was wir uns erhofft haben. Trotzdem konnten wir die neuen Zuschauer überzeugen und bei uns halten“, sagt Deffte.

Zuschauer strömen zum VfL

So würden sich die Marketing-Aktivitäten auszahlen, der VfL sei wieder zum Stadtgespräch geworden. „Die Leute wissen, dass sie bei uns Freunde und Nachbarn treffen“, weiß Deffte. Jetzt sei es wichtig, noch attraktiver zu werden.

Dazu beitragen soll auch ein gutes Spiel am Samstagabend. Für die Partie gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck und das Auswärtsspiel eine Woche später beim ASV Hamm-Westfalen II ist die Devise klar: „Wir wollen das Optimum rausholen.“ Denn jetzt wo der Anschluss an die vorderen Tabellenplätze wieder hergestellt ist, wird der VfL alles daran setzen, diesen auch zu halten.

Nicht dabei helfen können werden weiterhin Thorben Mollenhauer, Mats Pfänder und Florian Bach. Alle drei werden in diesem Jahr nicht mehr auf das Parkett zurückkehren.

Zweite Mannschaft hilft in der Not

Dass der VfL das aktuell kompensieren kann, liegt auch an der starken zweiten Mannschaft. „Unser Glück ist, dass wir auf die Jungs zugreifen können und sie sich in jedem Training voll reinhängen und engagieren“, lobt Tim Deffte. Mit dieser Unterstützung, sowie der der Zuschauer und den aufgeladenen Akkus beim Stammpersonal soll ein erfolgreicher Jahresabschluss folgen. Die Zeit, in der es wieder um Punkte geht, ist gekommen.

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