Fußball-Westfalenliga

YEG Hassel hat gute Erinnerungen an den SC Neheim

Trainer Ali Durmaz und YEG erwarten den SC Neheim.

Trainer Ali Durmaz und YEG erwarten den SC Neheim.

Foto: Andreas Hofmann

Hassel.  hren bis heute letzten Heimsieg holten die Hasseler gegen den SCN. Vor dem erneuten Duell fordert Trainer Ali Durmaz das Ende einer miesen Serie.

Wir schreiben den 26. Mai 2019, in der Fußball-Westfalenliga steht der letzte Spieltag auf dem Programm. YEG Hassel gewinnt am heimischen Lüttinghof gegen den SC Neheim mit 2:1 und beendet die Saison auf dem sechsten Platz. Ein knappes halbes Jahr später ist von dieser heilen YEG-Welt nicht mehr viel übrig geblieben: Die Grün-Weißen sind nach 13 Spieltagen mit nur fünf Zählern Tabellenletzter, seit dem Dreier über Neheim kam kein neuer Heimsieg hinzu. Und doch schöpft das Schlusslicht vor dem erneuten Duell mit dem SCN am Sonntag (14.30 Uhr) neue Hoffnung. Der Sieg im Mai ist nämlich nicht die einzige gute Erinnerung an den aktuellen Tabellenneunten.

Denn die Hasseler verloren auch keines der anderen drei Duelle. Zwei Siege und zwei Remis schmücken die Bilanz. Darüber hinaus macht YEG-Trainer Ali Durmaz aber auch die momentane Form seiner Schützlinge Mut: „Die Jungs haben in den vergangenen Wochen gut gespielt. Beim 1:1 gegen Lennestadt haben wir uns viele Chancen erarbeitet, auch beim 1:2 in Wiemelhausen hatten wir gute Phasen. Das zeigt, dass sich das Team gegen die aktuelle Situation stemmt.“

Zu viele Rote Karten zuletzt

Um gegen die „spiel- und kombinationsstarken Neheimer“ (Durmaz) auch zu punkten, muss eine miese Serie aber enden. Die Hasseler haben in den jüngsten drei Partien nämlich stets einen Platzverweis kassiert.

Ali Durmaz, der auf Malik Durmus (Sperre), Semih Esen (privat verhindert), Tarik Tosun und Ridvan Demircan (beide verletzt) verzichten muss, nimmt seine Spieler daher in die Pflicht: „Die Jungs müssen vorsichtiger sein und sich in Mimik und Gestik mehr zügeln. Die Schiedsrichter sehen, dass wir zuletzt viele Rote Karten bekommen haben. Das wirft kein gutes Bild auf uns.“

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