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Was Schalkes Wagner bedauert – und was er cool findet

Hätte in München lieber vor 7500 Zuschauern gespielt: Schalkes Trainer David Wagner.

Hätte in München lieber vor 7500 Zuschauern gespielt: Schalkes Trainer David Wagner.

Foto: firo Sportphoto/ Jürgen Fromme / firo Sportphoto

Gelsenkirchen.  Schalkes Trainer Wagner sagt, dass er sich auf den Bundesligastart bei den Bayern freut. Dass keine Zuschauer zugelassen sind, findet er schade.

Schalkes Trainer David Wagner bedauert es, dass die Premiere der neuen Saison der Fußball-Bundesliga an diesem Freitag (20.30 Uhr/ ZDF und DAZN) in München jetzt doch ohne Zuschauer stattfinden muss. Die Partie zwischen Triple-Sieger Bayern München und Außenseiter Schalke 04 wird wieder zu einem Geisterspiel.

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Zwar hat Wagner großes Verständnis für die Entscheidung der Politik, zu diesem Spiel aufgrund gestiegener Infektionszahlen keine Zuschauer zuzulassen, aber er sagt auch: „Ich finde es schade. Ich hätte lieber 7500 Zuschauer gehabt, als gar keine.“ Er ergänzte zudem: „Ich denke aber nicht, dass sich dadurch das Spiel verändern wird.“ Einen Vorteil für seine Mannschaft erwartet er dadurch nicht.

Schalkes Wagner: „Egal gegen wen es ist“

Wagner brachte am Tag vor dem Spiel eine große Vorfreude zum Ausdruck dass es jetzt wieder losgeht. „Wir sind bereit. Nach sieben Wochen Vorbereitung will jeder Wettkämpfer loslegen, egal gegen wen es ist“, sagte er: „Und wenn es dann auch noch Bayern München ist, die vermeintlich beste Mannschaft der Welt, als Saisoneröffnungsspiel – ganz ehrlich, viel cooler geht es ja eigentlich gar nicht, als dieses Spiel spielen dürfen.“

Das erwartet Wagner von den Bayern

Schalke muss auf den verletzten Matija Nastasic sowie Omar Mascarell und Salif Sané (beide Trainingsrückstand) verzichten, Neuzugang Goncalo Paciencia wird nach erst drei Trainingseinheiten auf Schalke gleich im Kader stehen. Über die Form der Bayern, die nach ihrem Sieg in der Champions League Urlaub hatten und erst spät wieder ins Training eingestiegen sind, kann Wagner nur rätseln: „Ich weiß, dass gute Fußballer schnell wieder ihr Gefühl bekommen werden. Und dadurch, dass sie nicht viel Veränderungen im Kader haben, sind eigentlich alle Automatismen bekannt“, so Schalkes Trainer: „Inwieweit man nach der Pause und dem kurzen Training schon wieder auf seinem Level ist, weiß ich nicht – ist aber auch nicht das, was mich extrem interessiert.“ Wagner blickt lieber auf seine eigene Mannschaft, und die sei bereit für de Start.

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