Traben

Traben: Hummer Scott ist der Favorit im Gelsentrab-Park

Noubliez Jamais (hier mit Roland Hülskath) tritt am Montag erstmals mit Jochen Holzschuh im Sulky an.

Noubliez Jamais (hier mit Roland Hülskath) tritt am Montag erstmals mit Jochen Holzschuh im Sulky an.

Foto: Sabine Sexauer

Gelsenkirchen.  Der Hummer Scott wird im Gelsentrab-Park beim „Preis von Avenches“ von Hercules Petnic herausgefordert. Es ist das wichtigste der vier Rennen.

Mit Spannung werden die Rennen im Gelsentrab-Park am Montag nicht nur im Ruhrgebiet erwartet. Sozusagen als Warm-up für das bekannte Winter-Meeting in Paris-Vincennes liefert Gelsentrab am Montag die Bilder für die Mittagsstunden auf dem französischen Spartensender Equidia.

Vier Prüfungen stehen in Gelsenkirchen auf dem Programm , dem man selbstverständlich nicht nur in Frankreich, sondern auch hierzulande folgen kann – aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen allerdings nur an den Bildschirmen und nicht auf der Bahn selbst.

Blick auf Hummer Scott gerichtet

Den sportlichen Mittelpunkt der um 11.40 Uhr beginnenden Veranstaltung bildet der „Preis von Avenches“, in dem neun Teilnehmer mit bis zu 45.000 Euro Gewinnsumme an den Ablauf gehen und über 2000 Meter um die Prämien in Gesamthöhe von 4.500 Euro streiten.

Ein besonderes Augenmerk werden die Traberfans im Vorfeld des Rennens auf Hummer Scott (8/Jeffrey Mieras) richten, denn der Niederländer tritt nach einigen guten Ergebnissen in der Heimat und in Schweden erstmals auf deutschem Boden in Erscheinung. Dabei sind ihm gute Chancen auf den Sieg zuzurechnen, obwohl er seit April 2019 nicht mehr mit der Maximal-Ausbeute in den Stall zurückgekehrt ist. Gegenwehr erwartet Hummer Scott wohl vor allem von seinem Landsmann und Altersgefährten Hercules Petnic (3/Robbin Bot), der sich jüngst über die Meile bereits den fünften Jahreserfolg sicherte.

Jochen Holzschuh nun im Sulky von Noubliez Jamais

Ohne frisches Erfolgserlebnis startet hingegen Noubliez Jamais (5) in den Wettkampf. Er konnte bei den letzten drei Engagements wenig überzeugen, hat mit Jochen Holzschuh nun aber einen neuen Partner im Sulky. Der ist im „Preis von St. Moritz“ mit Online PS (10) allenfalls etwas für Außenseiter. Der Weg zum Sieg führt in der mit Viererwette gelaufenen Prüfung über den Stallgefährten Powerful PS (7/Marciano Hauber), der in diesem Jahr bisher immerhin drei Volltreffer markieren konnte und bei den letzten fünf Auftritten jeweils auf dem Treppchen endete.

Vorbei an dem Wallach wollen am Montag vor allem James Moko (8), den Trainer, Besitzer und Züchter Jan-Henk Janssen selbst steuert, und Joan Hanover (3/Robbin Bot). Die gut in Schwung gekommene Ida Swagerman (4/Anne Lehmann), Iamtheonewhoknocks (2/Caroline Aalbers) und Adrian Scott (6/Klaus Horn) sind andere interessante Starter, die zumindest auf keinem Viererwette-Schein fehlen sollten.

Umfangreiche Liste für V4-Wette

Umfangreich ist auch die Liste der Pferde, die für die V4-Wette in Betracht kommen. Neben den bereits Genannten muss hier im einleitenden „Preis von Frauenfeld“ auf jeden Fall mit Hopper (3/Robbin Bot) und Herald Scott (5/Jeffrey Mieras) gerechnet werden.

_________________________________________________________

Mehr aktuelle Artikel zum Sport in Gelsenkirchen und Buer:

Alle Nachrichten und Bilder zum Sport in Gelsenkirchen finden Sie hier

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben