Tischtennis

 Tischtennis: Schalke und Beckhausen schielen nach oben 

Mike Theißen wird Aufsteiger FC Schalke 04 als Spitzenspieler in die Verbandsliga-Saison 2020/21 führen.

Mike Theißen wird Aufsteiger FC Schalke 04 als Spitzenspieler in die Verbandsliga-Saison 2020/21 führen.

Foto: Andreas Hofmann / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Hassel und die zweite Mannschaft des Turnerbundes kämpfen um den Klassenerhalt. Einige Spieler hatten kaum Trainingszeit vor dem Saisonstart.

Nach der mehrmonatigen Corona-Pause versuchen viele Sportarten, vorsichtig wieder den Spielbetrieb aufzunehmen. Auch der Tischtennissport. Die meisten Teams werden nun bereits am letzten August-Wochenende mit den ersten Meisterschaftsspielen starten. Da allerdings in Gelsenkirchen nicht alle Hallen in den Sommerferien ständig zur Verfügung standen, blieben für manchen Tischtennis-Akteur nur wenige Trainingstage, um sich in heimischer Umgebung auf die neuen Aufgaben vorzubereiten. Aber auch bei den kommenden Gegnern gab es durchaus unterschiedliche Voraussetzung in der Saisonvorbereitung.

Nach dem Abstieg aus der NRW-Liga stellen der TB Beckhausen und Aufsteiger FC Schalke 04 in diesem Jahr die beiden klassenhöchsten Mannschaften in Gelsenkirchen. Beide Vereine wurden der Verbandsliga-Gruppe 2 zugeordnet.

Kaum Hallenprobleme in Beckhausen

In Beckhausen gab es in den vergangenen Wochen keine größeren Hallenprobleme, daher sollte das Team gut vorbereitet starten können. Beim Turnerbund steht derselbe Kader zur Verfügung wie in der abgelaufenen Spielzeit. Da auch nur im mittleren Paarkreuz die Positionen getauscht wurden, gehen die Beckhausener – fast unverändert – mit folgender Aufstellung in der Verbandsliga an den Start: 1. Udo Lindemann, 2. Marcel Mann, 3. Andre Blies, 4. Marius Mann, 5, Reinhold Anton, 6. Klaus Krutz.

Der FC Schalke 04 war der souveräne Meister seiner Landesliga-Staffel. Die Königsblauen konnten mit Luca Heidrich ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent verpflichten, das in der Vorsaison für den Post SV Langendreer in der Landesliga an Brett zwei gespielt und dort eine starke Bilanz erzielt hat. In der Hinserie hatte er gegen so starke Gegner wie Thorsten Honefeld die Nase knapp vorne gehabt.

Auch in der Jungen-NRW-Liga, in der er für den VfL Winz-Baak aktiv war, hatten es Schalker Akteure mit ihm zu tun gehabt. Dabei konnte er sich gegen alle drei Kontrahenten durchsetzen. Der FC Schalke 04 startet folgendermaßen in die Verbandsliga-Saison: 1. Mike Theißen, 2. Thorsten Honefeld, 3. Maurice Mann, 4. Luca Heidrich, 5. Lukas Karmann, 6. Szymon Polaczek.

Der SC Hassel startet unverändert

Da es einen vermehrten Abstieg aus der NRW-Liga geben wird, müssen die Teams ab Tabellenplatz acht mit dem Gang in die tiefere Klasse rechnen. Wenn man die Aufstellungen aller Mannschaften in dieser Staffel betrachtet, sollten die beiden heimischen Teams mit dem Abstieg überhaupt nichts zu tun haben. Sowohl die Beckhausener als auch die Schalker dürften hinter dem Top-Favoriten, dem SC Arminia Ochtrup II, um einen Platz in der Spitzengruppe mitspielen.

In der Landesliga werden die heimischen Farben in der kommenden Spielzeit von zwei Vereinen vertreten. Beide spielen in der Gruppe 5. Der SC Hassel konnte keine Zugänge melden und wird in derselben Besetzung – nur etwas umgestellt – in die neue Saison gehen: 1. Vedat Taspinar, 2. Dirk Kaja, 3. Matthias Sudau, 4. Gabriel Jarzonbek, 5. Andreas Kozole, 6. Sascha Nowak, 7. Michael Sutzki.

Verzicht auf Doppel könnte zum Nachteil werden

Als ein Nachteil könnte sich für die Hasseler herausstellen, dass zumindest in der Vorrunde keine Doppel gespielt werden. In der Vorsaison erzielten sie nämlich eine deutlich positive Doppelbilanz. Ein Pluspunkt dürfte dagegen die große Ausgeglichenheit des Teams sein.

Als weiterer heimischer Vertreter spielt nun auch die zweite Mannschaft des TB Beckhausen in der Landesliga. Auch für sie wird es wohl gegen den Abstieg gehen. Mit diesen Akteuren soll der verhindert werden: 1. Oliver Schneider, 2. Jochen Allary, 3. Robin Czyszewski, 4. Domenic Wolff, 5. Duc Hai Dong Nguyen, 6. Roberto Santulli.

Da die Klasse von 132 in einem ersten Schritt zunächst mindestens um 24 Mannschaften reduziert werden soll, müssen die Teams ab Platz acht um den Klassenerhalt bangen.

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