Schalke

Tedesco ist schon in Moskau: Ex-Schalke-Trainer zu Spartak

Bald in Moskau an der Linie: Schalkes Ex-Trainer Domenico Tedesco.

Bald in Moskau an der Linie: Schalkes Ex-Trainer Domenico Tedesco.

Foto: Guido Kirchner / dpa

Gelsenkirchen/Moskau.  Domenico Tedesco ist am Sonntagabend in Moskau gelandet. Am Montag soll er bei Spartak Moskau unterschreiben. Schalke spart Millionen.

An diesem Montag soll’s soweit sein: Schalke 04 geht davon aus, dass dann der Vertrag mit Domenico Tedesco aufgelöst werden wird, weil der im März beurlaubte Trainer dann einen neuen Job gefunden hat. Tedesco soll mit sofortiger Wirkung den russischen Tabellenneunten Spartak Moskau übernehmen – Schalke würde in diesem Fall rund vier bis fünf Millionen Euro einsparen.

Schalke-Vertrag noch nicht aufgelöst

Bis zum 30. Juni 2022 läuft noch Tedescos Vertrag auf Schalke, seit dessen Freistellung im März bezieht der Trainer weiter sein Gehalt von den Königsblauen. Nach WAZ-Informationen wurde dieser Vertrag bis zum Sonntag noch nicht aufgelöst, obwohl sich Tedesco seit Tagen in Gesprächen mit Spartak befindet und sich nun entschieden hat, die Herausforderung in Russland anzunehmen. Doch erst wenn in Moskau die letzten Details geklärt sind, bekommt Schalke seinen Ex-Trainer von der Gehaltsliste. Das soll am Montag der Fall sein.

Am Sonntagabend in Moskau gelandet

Am Sonntagabend landete der 34 Jahre alte Tedesco jedenfalls in die russische Metropole, wo er am Montag als neuer Trainer von Spartak vorgestellt werden soll. Der Klub hatte sich von Oleg Kononov getrennt, nach zwölf Spieltagen steht Spartak lediglich auf Platz neun der russischen Premier Liga. Bekanntester Spieler der Mannschaft ist der deutsche Weltmeister André Schürrle, den Borussia Dortmund an Spartak ausgeliehen hat.

Der Ex-Schalker Tedesco wird mit dem Ex-Dortmunder Schürrle in Moskau zusammenarbeiten und zusätzlich noch einen deutschen Co-Trainer mitbringen: Dieser soll der frühere VfB-Stuttgart-Profi Andreas Hinkel werden, den Tedesco im Sommer 2017 eigentlich schon als Assistenten nach Schalke holen wollte – damals sagte Hinkel ab.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben