Frauenvolleyball-Oberliga

 TC Gelsenkirchen nimmt 0:3-Wertung nicht einfach so hin 

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Warten auf die Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes und den VfL Telstar Bochum: Leonie Ress, Sabine Burczyk und Joelle Salumu (vorne von links) sowie Paula Schneyer und Jana Ress (hinten von links).

Warten auf die Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes und den VfL Telstar Bochum: Leonie Ress, Sabine Burczyk und Joelle Salumu (vorne von links) sowie Paula Schneyer und Jana Ress (hinten von links).

Foto: Michael Korte

Buer.  Staffelleiterin hat das ausgefallene Spiel bei Bayer Dormagen zum Unverständnis von Trainer Gerd Hemforth gegen den TC Gelsenkirchen gewertet.

Eigentlich war für Trainer Gerd Hemforth klar, dass das Spiel beim TSV Bayer Dormagen neu angesetzt wird, weil mehrere seiner Oberliga-Volleyballerinnen vor zwei Wochen krank waren – nachgewiesen per Attest. Doch Staffelleiterin Dagmar Francke hat diese Partie mit 0:3 (0:25, 0:25, 0:25) gegen den TC Gelsenkirchen gewertet und dem Verein wegen Nichtantretens auch noch eine Ordnungsstrafe in Höhe von 150 Euro aufgebrummt.

Der Coach der Grillonen geht nicht ins Detail, spricht lediglich davon, dass es Unstimmigkeiten mit der Staffelleitung gegeben habe. Er ist jedoch nicht bereit, diese Entscheidung so hinzunehmen, und hat bereits seinen Einspruch formuliert. „Ich könnte mir gut vorstellen“, sagt Gerd Hemforth, „dass der erfolgreich sein wird.“ Abwarten.

Samstag geht’s zur WVV-Auswahl, Sonntag kommt der VfL Telstar Bochum

Zunächst einmal richtet sich der Blick der TCG-Volleyballerinnen ausschließlich aufs Wochenende – und da warten gleich zwei Aufgaben. Zunächst gastieren die Grillonen am Samstag (18 Uhr) in Lüdinghausen bei der Mädchen-Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes, ehe sie am Sonntag (17 Uhr) in der Sporthalle des Bueraner Leibniz-Gymnasiums an der Breddestraße zum Revierderby den VfL Telstar Bochum empfangen werden. „Unser Ziel ist es“, sagt Gerd Hemforth, „mindestens eine Partie zu gewinnen, nach Möglichkeit aber beide Spiele.“

Positiv ist auf jeden Fall, dass die Gelsenkirchenerinnen wieder besser trainieren können, auch wenn noch nicht alle hundertprozentig fit sind. „Wir haben nicht mehr vier, sondern sieben, acht Spielerinnen beim Training“, sagt der TCG-Coach. Über die Einsätze von Libera Kerstin Hoika, Sarah Plura und Denise Palowski wird kurzfristig entschieden.

2G-Regel: Die Oberliga-Grillonen sind alle durchgeimpft

Auf jeden Fall hat Gerd Hemforth in den vergangenen Tagen gute Eindrücke von seinem Team gewonnen, das am 30. Oktober in seinem bislang letzten Spiel beim 3:1 über die Hildener AT seinen ersten Oberliga-Sieg gefeiert hat. „Wir sind richtig optimistisch“, sagt der Grillonen-Trainer. Allerdings weiß er nicht, wie die Mädchen-Auswahl des WVV aufgestellt sein wird. „Die ist nicht einzuschätzen. Aber es wäre auch müßig zu spekulieren“, sagt er. Gerd Hemforth kann sich jedoch vorstellen, dass die Kader-Mannschaft in den Partien ab 15 Uhr gegen den TV Gladbeck II sowie ab 18 Uhr gegen den TCG komplett unterschiedlich antreten wird.

Es wird eh interessant, wie das eine oder andere Team aussehen wird, nachdem auch der Westdeutsche Volleyball-Verband wegen der steigenden Corona-Zahlen die 2G-Regel beschlossen hat – inklusive eine Sonderklausel. Die besagt: Sollten in einer Mannschaft weniger als acht Geimpfte stehen, gibt es die Möglichkeit, den Spielbetrieb bis maximal Ende Januar auszusetzen, um für die benötigte Impfquote zu sorgen. Die Partien, die ausfielen, sollten bis Ende der Saison im April – spätestens ab Februar – nachgeholt werden. „Mal schauen, wo das hinführen wird“, sagt Gerd Hemforth, der mit seinem Kader nicht vor ein 2G-Problem gestellt werden kann, weil alle Oberliga-Grillonen durchgeimpft sind.

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