Fußball-Kreispokal

SSV Buer kommt gegen Erle 19 erst spät in Fahrt

Julian Jürgensen von der SSV Buer (links) versucht, Sebastian Hockarth von der Spvgg Erle 19 am Torschuss zu hindern. Am Ende setzen sich die Bueraner unter Flutlicht an der Löchterheide mit 3:1 durch.

Julian Jürgensen von der SSV Buer (links) versucht, Sebastian Hockarth von der Spvgg Erle 19 am Torschuss zu hindern. Am Ende setzen sich die Bueraner unter Flutlicht an der Löchterheide mit 3:1 durch.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Buer.  Nach 0:1-Halbzeitrückstand dreht der favorisierte Gastgeber die Partie und zieht durch das 3:1 gegen Erle 19 ins Kreispokal-Viertelfinale ein.

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Am Ende setzte sich der Favorit durch. Aber auf dem Weg in die nächste Runde musste sich der Landesligist SSV Buer mächtig strecken, um die Spvgg Erle 19 aus der Kreisliga A im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals mit 3:1 zu bezwingen. „Die Erler waren der erwartet schwere Gegner“, meinte SSV-Trainer Rüdiger Kürschners und atmete kräftig durch. Im Viertelfinale, das voraussichtlich im März des kommenden Jahres ausgetragen wird, sind die Bueraner beim Bezirksligisten Westfalia 04 zu Gast.

Trotz des Ausscheidens war auch Erles Trainer Rainer Sowa zufrieden: „Die Leistung, die unsere Mannschaft gebracht hat, war top. Den Zwei-Klassen-Unterschied hat man nicht erkennen können. Das macht mich stolz.“ Der Auftritt auf dem Kunstrasenplatz an der Löchterheide war aus Erler Sicht allerdings mit dicken Wermutstropfen verbunden. Die Lila-Weißen kassierten nach der Pause zwei Platzverweise. „Das ist bitter“, so Rainer Sowa. „Das wollten wir eigentlich vermeiden.“

Zunächst sah Daniel Reimann die Rote Karte, weil er seinen Gegenspieler beleidigte (65.). Und kurz darauf musste auch Mirko Zedler runter. Er bekam Gelb-Rot (70.). Nico Dziabel von der SSV Buer hatte mehr Glück. Er stand in der ersten Halbzeit ebenfalls dicht vor einem Feldverweis und wurde zur Halbzeit vorsichtshalber ausgewechselt.

Als die 19er, die Dauer-Sieger aus dem Kreis-Oberhaus, noch vollzählig waren, agierten sie nicht nur gleichwertig, sondern in der ersten halben Stunde sogar besser als der Gastgeber. Das 1:0 durch Francesco Schmidt, der einen von Niklas Fink verursachten Handelfmeter verwandelte (19.), entsprach zu diesem Zeitpunkt durchaus dem Spielverlauf. „Wir hätten uns“, so gab Rüdiger Kürschners später zu, „nicht beschweren dürfen, wenn die Erler in dieser Phase auf 2:0 erhöht hätten.“

Doppelschlag zur 2:1-Führung

Erst als die SSV Buer umstellte und Oguz Karagüzel brachte, lief es besser für sie. Auf zählbaren Erfolg musste sie aber bis zur 50. Minute warten. Leonardo Tunjic egalisierte zum 1:1, und vier Minuten danach war Oguz Karagüzel zur Stelle, um das 2:1 für die SSV zu erzielen.

Die Erler gaben trotz dieses Doppelschlags zunächst nicht auf. Durch Francesco Schmidt, er traf nur die Latte, und durch Mirko Zedler hätten sie ausgleichen können. Aber das nötige Glück war nicht auf ihrer Seite. Erst nach den beiden Platzverweisen erkannten die Veilchen, dass wohl nichts mehr zu holen sein würde. Niklas Fink beseitigte mit seinem Tor zum 3:1-Endstand die letzten Zweifel am Weiterkommen der Bueraner.

„Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg für uns“, meinte Rüdiger Kürschners und lobte den Gast: „Auch die Erler haben es gut gemacht.“ Rainer Sowa attestierte seinen Jungs ebenfalls, einen ordentlichen Job gemacht zu haben. „Schade, es war mehr drin“, meinte er. „Jetzt konzentrieren wir uns voll und ganz auf die Meisterschaft und den angestrebten Aufstieg in die Bezirksliga.“

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