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Service: Das ändert sich für Schalkes Fans in der 2. Liga

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Das Foto ist Nostalgie, das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg dagegen in der neuen Saison wieder Realität. Das Foto stammt vom 10. Mai 2014: Beim Schalker 4:1-Sieg gegen den Club zaubert Julian Draxler hier gegen die Nürnberger Nilsson (links) und Torwart Rakovsky

Das Foto ist Nostalgie, das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg dagegen in der neuen Saison wieder Realität. Das Foto stammt vom 10. Mai 2014: Beim Schalker 4:1-Sieg gegen den Club zaubert Julian Draxler hier gegen die Nürnberger Nilsson (links) und Torwart Rakovsky

Foto: Martin Möller / WAZ

Gelsenkirchen.  Für Schalkes Fans ändert sich in der Zweiten Liga einiges, aber nicht alles ist von Nachteil: Zeiten, Fernsehen, Preise. Eine Übersicht

Samstag, 15.30 Uhr, ist nicht mehr. Um diese Zeit kann man sich als Schalke-Fan künftig in den Garten setzen oder auf den Balkon, und im Spätsommer Pflaumenkuchen essen. Wer Schalke gucken will, muss demnächst meist früher dran sein, weil es in der Zweiten Liga andere Anstoßzeiten gibt. Doch nicht nur das ändert sich für die Fans. Eine Übersicht.

Die Anstoßzeiten:

Das Mittagessen am Wochenende muss in Schalker Haushalten in Zukunft pünktlich auf den Tisch kommen, denn: In der Zweiten Liga finden die meisten Spiele früher statt. Die Regelanstoßzeit ist sowohl samstags wie auch sonntags um 13.30 Uhr. Dann werden an einem normalen Spieltag jeweils drei Spiele ausgetragen. Zwei weitere Spiele finden am Freitagabend statt, in der Regel um 18.30 Uhr. Das bisherige Montagsspiel wurde abgeschafft und auf den Samstagabend (20.30 Uhr) verlegt – und das könnte für Schalkes Fans interessant werden.

Das läuft im Fernsehen:

Denn dieses neu eingeführte Top-Spiel am Samstagabend wird auch im frei empfangbaren Fernsehen bei Sport1 live übertragen. Und weil davon auszugehen ist, dass Schalke gerne mal fürs Top-Spiel eingeteilt wird, könnten dann Knüller wie gegen den HSV, Werder Bremen oder den Club aus Nürnberg am Samstagabend ab 20.30 Uhr live ins Wohnzimmer flimmern – auch ohne ein teures Pay-TV-Abo. Wenn das mal kein Vorteil gegenüber der Bundesliga ist…

Grundsätzlich überträgt auch in der Zweiten Liga der Pay-TV-Sender Sky alle Schalker Spiele live. Zusätzlich zeigt die ARD am Freitag (nach 22.30 Uhr im Spartensender One) und am Sonntag (ab 18.45 Uhr in der Sportschau) Zusammenfassungen der Zweitliga-Spiele. Und auch Sat.1 ist im Free-TV mit drei Live-Spielen an Bord: Hier ist das Eröffnungsspiel der Zweiten Liga am 23. Juli zu sehen und auch die Relegationsspiele gegen den Drittletzten der Bundesliga am Ende der Saison wandern wieder ins Free-TV zu Sat.1. In diesem Jahr waren die Spiele zwischen Köln und Kiel nur kostenpflichtig bei DAZN zu sehen.

Ausnahmen:

Wenn die Bundesliga nicht spielt, werden die beiden Freitagspiele der Zweiten Liga zeitlich entzerrt: Eines beginnt um 18.30 Uhr, das andere um 20.30 Uhr (dieser Termin ist normalerweise für die Bundesliga reserviert). So an den ersten beiden Spieltagen, da die Bundesliga erst am 13. August beginnt. Die Spielpläne für beide Ligen werden am 25. Juni bekanntgegeben.

Eintrittspreise:

Schalke hat die Preise für Tages- und Dauerkarten „teils deutlich reduziert“ – bei Mit-Absteiger Werder Bremen ist das im Übrigen anders. Grundsätzlich werden die Gegner in der Zweiten Liga von Schalke in zwei Kategorien eingeteilt: Die acht namhaftesten Vereine kommen in die Kategorie A – hier werden die Tageskarten um rund zehn Prozent günstiger. Das dürfte etwa Spiele wie gegen Bremen oder den HSV betreffen. Die neun weiteren Gegner kommen in die Kategorie B, hier beträgt der Abschlag gegenüber der Bundesliga rund 20 Prozent. Konkret bedeutet das zum Beispiel für Tageskarten in der Preiskategorie 3: Der Erstligapreis von 31 Euro wird zu 28 Euro (Kategorie A) bzw. zu 25 Euro (Kategorie B). Vergleichbare Abschläge gibt es bei den Dauerkarten. Zusätzlich bietet Schalke in der kommenden Saison deutlich verbilligte Tickets für Azubis, Schüler und Studenten bis einschließlich 25 Jahre an. Bereits unmittelbar nach Bekanntgabe der neuen Preispolitik sagte der scheidende Marketing-Vorstand Alexander Jobst, die Nachfrage nach Dauerkarten sei „zur großen Freude“ hoch: „Das war nach dieser desaströsen Saison keineswegs zu erwarten, umso mehr wissen wir die Treue unserer Fans zu schätzen“.

Voraussetzung für Fans im Stadion: Die Corona-Pandemie lässt wirklich wieder Zuschauer zu. Das wäre dann ja auch neu – irgendwie.

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