Schwimmen

Schwimmerin Judith Hermeler hofft auf Medaillen in Südkorea

Die Gelsenkirchenerin Judith Hermeler nimmt an der Masters-Weltmeisterschaft in Südkorea teil.

Die Gelsenkirchenerin Judith Hermeler nimmt an der Masters-Weltmeisterschaft in Südkorea teil.

Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Die Gelsenkirchenerin Judith Hermeler startet bei der Masters-Weltmeisterschaft. Mit der SG Ruhr hat sie gute Chancen in den Staffelwettkämpfen.

Die Schwimmerin Judith Hermeler springt ab Dienstag dort ins Becken, wo sich vor drei Wochen noch die Weltspitze gemessen hat. Sie nimmt zum ersten Mal an der Masters-Weltmeisterschaft im südkoreanischen Gwangju teil. Die Gelsenkirchenerin startet für die SG Ruhr und hat vor allem mit der Staffel Chancen auf eine Medaille.

Die 28-Jährige ist auf mehreren Einzelstrecken gemeldet, zudem zweimal mit der Staffel im Einsatz. WM beginnt für sie Dienstag über 100-Meter-Brust. Außerdem startet sie über 200-Meter-Brust (Samstag) und 50-Meter-Brust (Sonntag). Mit der 4x50-Meter-Freistilstaffel der SG Ruhr ist sie am Freitag ebenso im Wasser wie mit der 4x50-Meter-Lagenstaffel, in der sie die Bruststrecke übernimmt. Die Staffeln sind jeweils amtierende Deutsche Meister.

Saisonbestzeiten sind der Wunsch

„Es wäre schön, eventuell die ein oder andere Medaille mit nach Hause zu nehmen. Welche Farbe wird man dann sehen. Insbesondere die internationale Konkurrenz kenne ich gar nicht und kann die Leistungen daher schlecht einschätzen“, sagt Hermeler, die sich wünscht, Saisonbestzeiten zu schwimmen. Sie freut sich auf die Sportstätte in Gwangju, die sie bereits gesehen hat, weil sie seit Donnerstag mit drei Kolleginnen der SG Ruhr vor Ort ist.

„Die Schwimmhalle ist sehr imposant, deshalb wird die Stimmung bestimmt super. Ich finde es richtig cool, in der Halle zu schwimmen, wo vor drei Wochen noch die Weltmeisterschaften stattgefunden haben“, sagt die Sportlerin, die in einem Athletendorf wohnt, wo viele andere Schwimmer untergebracht sind. Sie freut sich auf die Starts und war zuletzt noch nicht nervös. „Das kommt bestimmt in der Schwimmhalle“, schätzt Hermeler.

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