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Schalkes Wagner: Meilenweit davon entfernt, perfekt zu sein

Die Fäden sind gezogen, die Wunde am Fuß ist geschlossen: Der 18-jährige Rabbi Matondo soll in Kürze ins Schalker Aufbautraining einsteigen.

Die Fäden sind gezogen, die Wunde am Fuß ist geschlossen: Der 18-jährige Rabbi Matondo soll in Kürze ins Schalker Aufbautraining einsteigen.

Foto: Jürgen Fromme

Gelsenkirchen.  „Aber wir haben das Gefühl, dass wir Schritte machen, und zwar Schritte in die richtige Richtung“, sagt Schalkes Cheftrainer David Wagner.

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Schon am zweiten Bundesliga-Spieltag muss sich der FC Schalke 04 mit dem FC Bayern München messen. Das ist verdammt früh, oder? Trainer David Wagner mag sich damit jedoch gar nicht weiter befassen. „Das ist mir wurscht“, sagt der 47-Jährige. „Ich beschäftige mich nur mit Dingen, die ich beeinflussen kann.“ Zwar kann er auch Münchens neuen Superstar Philippe Coutinho nicht beeinflussen, aber er kennt den Brasilianer gut aus der Premier League und hat auch eine Meinung. „Es ist“, sagt David Wagner, „schön für die Bundesliga und extrem schön für die Bayern, einen Spieler wie Coutinho zu haben.“AA

Obwohl die Begriffe Favorit und Außenseiter gar nicht fallen, ist klar, wer in dieser Partie welche Rolle einnehmen wird. „In einem Spiel hat man immer die Möglichkeit“, formuliert David Wagner. „Das macht ja die Spannung im Fußball so extrem, dass man vorher nie genau weiß, wie es ausgeht.“ Wichtig ist für den Schalker Trainer, ungeachtet aller Qualitäten des FC Bayern München, dass „wir uns auf uns fokussieren“.

Fäden gezogen: Schalkes Rabbi Matondo startet mit Aufbautraining

Und dabei geht es David Wagner nicht nur darum, gegen das Isar-Starensemble vielleicht etwas Zählbares zu holen. „Wir sind ganz weit davon entfernt, perfekt zu sein“, sagt der Fußball-Lehrer. „Aber wir haben das Gefühl, dass wir Schritte machen, und zwar Schritte in die richtige Richtung. Und da wird uns auch dieses Spiel – egal, wie es am Ende ausgeht – hoffentlich mit einem positiven Gefühl helfen, weitere Schritte zu machen.“

Zuversicht geben David Wagner die Eindrücke der vergangenen Tage. „Ich habe in der gesamten Trainingswoche gespürt, dass alle Jungs richtig Bock auf die Aufgabe haben“, sagt er. Apropos Training: Ein solches war Rabbi Matondo zuletzt nicht möglich. Nun gibt es eine gute Nachricht vom 18-jährigen walisischen Nationalspieler. „Ihm sind am Donnerstag die Fäden gezogen worden, die Wunde am Fuß ist jetzt geschlossen“, sagt David Wagner. „Rabbi wird also mit dem Aufbautraining beginnen können. Er war allerdings vier Wochen nicht im Training und wird noch Zeit benötigen.“

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